Neue Kurse der Hector-Kinderakademie

Gernsbach (ans) – Für das kommende Jahr sind neue Kurse der Hector-Kinderakademie an der Grundschule in Staufenberg geplant. Diese sollen bei begabten Kindern Begeisterung für Wissenschaft wecken.

Viele spannende Förderangebote für begabte und hochbegabte Grundschüler (hier im Chemielabor) stehen kommendes Jahr auf dem Programm. Foto: Berthold Steinhilber/Archiv

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Viele spannende Förderangebote für begabte und hochbegabte Grundschüler (hier im Chemielabor) stehen kommendes Jahr auf dem Programm. Foto: Berthold Steinhilber/Archiv

Die Hector-Kinderakademie an der Grundschule in Staufenberg bietet im kommenden Jahr wieder Kurse an. Das Angebot richtet sich besonders an begabte und hochbegabte Grundschulkinder.

„Ab dem 22. Januar können Eltern wieder buchen“, teilt Stephanie Hinkelmann, Leiterin der Grundschulen Staufenberg und Hilpertsau, auf BT-Anfrage mit. „Ein überwiegender Anteil des Angebots hat einen naturwissenschaftlichen Fokus“, betont sie. Angeboten werden aber beispielsweise auch Kurse über Artenschutz, das Zehnfingersystem zum Schreiben am Computer, Gewaltprävention und diverse Sprachkurse. Geplant sind die meisten davon als Präsenzveranstaltungen. „Online gibt es nur wenige Angebote, weil die hier einfach nicht gut angenommen werden“, erläutert Hinkelmann. Woran das liegt, könne sie nicht genau sagen.

Viele Kurse findenin Gernsbach statt

Ein Großteil der Kurse findet in den Gernsbacher Stadtteilen und der Umgebung statt. Zwar sei das Angebot ganz klar nicht nur auf Gernsbach begrenzt, doch dort habe sie ein großes Netzwerk an Dozenten. „Das möchte ich aber ausbauen, damit auch Schüler in Durmersheim etwas davon haben“, betont die Schulleiterin.

Deshalb ist sie immer auf der Suche nach neuen Kursleitern. Die Fähigkeiten, die man dafür mitbringt „müssen über dem Grundschulniveau liegen“. „Viele bieten zum Beispiel auch ihr Hobby an“, sagt Hinkelmann.

In diesem Jahr seien die Väter und Mütter eher zurückhaltend mit der Buchung gewesen, da sie in Sorge wegen der Pandemie seien, bedauert Hinkelmann. Das bedeute allerdings nicht, dass die Kurse nicht gut besucht gewesen wären, sie waren aber eben nicht voll ausgebucht. Daher hoffe sie, dass sich das im kommenden Jahr wieder ändern wird.

Forschergeist wecken

„Wenn ich es nicht gut fände, würde ich es nicht machen. Es ist schon viel Arbeit“, antwortet Hinkelmann lachend auf die Frage, was sie privat von dem Angebot hält. „Ich finde es sehr schade, wenn der Forschergeist verkümmert“, sagt sie. Besonders Grundschüler seien noch sehr neugierig, das gelte es zu nutzen. Es gehe auch darum, die Lust am selbstständigen Lernen zu wecken. „Ein Kind muss auch Kind sein“, meint die Schulleiterin. Daher richte sich das Förderprogramm an diejenigen, die außerhalb es Unterrichts „noch Futter brauchen.“

Um diesen Forschergeist zu stillen, können Eltern ihre Sprösslinge außerdem bei der Kinder-Uni der Hector Kinderakademie anmelden. „Die Kurse finden alle online über Moodle statt“, berichtet Hinkelmann. Zwar hat die zwölfteilige Webserie bereits am Donnerstag begonnen, doch für die kommenden Termine „kann man sich noch anmelden“, weiß Hinkelmann. Die Kinder-Uni im Netz soll zeigen, dass Wissenschaft auch Spaß machen kann.

Welche hochbegabten Schüler für die Akademie geeignet sind, entscheiden die jeweiligen Klassenlehrer, von denen sie dann nominiert werden. Eltern können sich aber auch direkt mit Stephanie Hinkelmann in Verbindung setzen: Grundschule Staufenberg, Friedhofstraße 14, (0 72 24) 23 59.

Ihr Autor

BT-Volontärin Anna Strobel

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Erstellt:
17. Dezember 2021, 15:41 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 24sec

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