Neuer Blitzer soll es Rasern schwer machen

Rastatt (BT) – Autofahrer aufgepasst: Ab November setzt die Stadt Rastatt ihren neuen mobilen Blitzer ein. Wer zu schnell war, kann das Bußgeld künftig auch per Paypal oder Kreditkarte bezahlen.

Nach einer dreimonatigen Testphase wird der mobile Blitzer ab November dauerhaft in Rastatt im Einsatz sein. Foto: Sven Severing/Stadt Rastatt

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Nach einer dreimonatigen Testphase wird der mobile Blitzer ab November dauerhaft in Rastatt im Einsatz sein. Foto: Sven Severing/Stadt Rastatt

Um Raser auszubremsen, setzt die Stadt Rastatt ab November auf einen neuen mobilen Blitzer. Knapp 6.000 Temposünder hatte die semistationäre Radaranlage im vergangenen Jahr während einer dreimonatigen Testphase erfasst. Nach den zusätzlich positiven Rückmeldungen der Ortsverwaltungen, die von einer Verkehrsberuhigung sprachen, sobald der Blitzer im Einsatz war, soll das neue Gerät nun dauerhaft Autofahrer dazu animieren, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten.

Mehrtägige Einsätze am selben Standort möglich

Die neue Geschwindigkeitsmessanlage ist in einem Anhänger verbaut und kann flexibel am Straßenrand abgestellt werden. Der Blitzer-Anhänger wird mittels Batterie betrieben und kann auf diese Weise über mehrere Tage an einer Messstelle stehen bleiben, ohne dass er von Mitarbeitern der Bußgeldstelle betreut werden muss. „Eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung ist damit problemlos möglich, was insbesondere dem nächtlichen Lärmschutz zugutekommt“, betont Bernd Münster, Leiter der städtischen Bußgeldstelle.

Auch wenn sich die Stadt von dem neuen Blitzer erhofft, dass sich dadurch die Zahl der Temposünder verringert – wer doch einmal geblitzt wird, kann ab dem 1. November seinen Strafzettel online per Paypal oder Kreditkarte bezahlen. Zunächst beschränkt auf die Bußgeldstelle, steigt die Stadt Rastatt damit ins sogenannte E-Payment ein. Verwarnungen und Bußgeldbescheide werden Autofahrern weiterhin in Papierform zugestellt. Auf diesem Schreiben befindet sich dann ein QR-Code, der zur Online-Anhörung mit Zahlungsmöglichkeit leitet. Das Online-Bezahlen funktioniert aber auch mobil mit Tablet, Notebook oder Smartphone.

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Erstellt:
29. Oktober 2021, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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