Neuer Rektor an Favoriteschule

Kuppenheim (yd) – Marco Wolny, der neue Rektor der Favoriteschule Muggensturm-Kuppenheim, ist kein Unbekannter. Zuvor war er bereits zwei Jahre Konrektor an der Schule.

Freut sich auf die neue Aufgabe: Marco Wolny, der neue Rektor der Favoriteschule Muggensturm-Kuppenheim.  Foto: Yvonne Hauptmann

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Freut sich auf die neue Aufgabe: Marco Wolny, der neue Rektor der Favoriteschule Muggensturm-Kuppenheim. Foto: Yvonne Hauptmann

Marco Wolny stehen aufregende Tage bevor: Nicht nur, dass er in den kommenden Tagen Vater wird, er hat auch einen neuen Job angetreten: Der 43-Jährige ist der neue Rektor der Favoriteschule Muggensturm-Kuppenheim. Dort ist er kein Unbekannter – immerhin hat der Pädagoge in Kuppenheim schon seit zwei Jahren den Posten des Konrektors inne.

Ein „überzeugter Anhänger der Schulform Grund- und Werkrealschule“ sei er, sagt Wolny, der mit seiner Familie in Pfinztal-Kleinsteinbach lebt. Dies sei auch mit einer der Beweggründe gewesen, sich auf den Chefposten in Kuppenheim zu bewerben. „Die Mischung aus Grundschule und Werkrealschule ist einfach spannend.“ Das spiegele sich auch im Kollegium wieder: „40 Lehrkräfte, einige aus dem Grundschul-, andere aus dem Sekundarbereich. Das ist eine tolle Mischung.“

Studiert hat Wolny die Fächer Deutsch und Sport an der Pädagogischen Hochschule seiner Heimatstadt Karlsruhe. Hinzu kam ein Aufbaustudiengang in Schulpädagogik. Nach Stationen in Pforzheim und an einer Privatschule in der Fächerstadt sei er schließlich nach Kuppenheim gekommen.

Sanierung des Schulgebäudes

Rund 500 Schüler besuchen die Grund- und Werkrealschule. Während es sowohl in Kuppenheim und Oberndorf Grundschulklassen gibt, werden die höheren Jahrgänge von Klasse 5 bis 7 in Kuppenheim sowie von Klasse 8 bis 10 in Muggensturm unterrichtet. Ende 2022 sollen dann alle Klassen der weiterführenden Werkrealschule nach Kuppenheim umziehen: Das Schulgebäude dort wird derzeit von Grund auf saniert und für die Zukunft fit gemacht. Turbulente Zeiten für den neuen Rektor, der sein „neues“ Büro vorerst gar nicht beziehen wird, sondern zunächst im Konrektorenzimmer bleibt: „Es macht nicht viel Sinn, umzuziehen und das Zimmer in ein paar Wochen wieder zu räumen, weil es im Zuge der Sanierung umgebaut wird.“

Zusammenarbeit und Vision

Aufs neue Schulgebäude und die neue Aufgabe freut sich Wolny aber schon. „Ich organisiere gerne und gestalte gerne Abläufe.“ Außerdem hätten sich im Kollegium schon einige Lehrkräfte ebenfalls angeboten, Teilaufgaben zu übernehmen: „Beste Voraussetzungen“, freut sich der neue Rektor, der die gute Zusammenarbeit und den „offenen, wertschätzenden Umgang zwischen den Lehrern lobt. Gerade in der Pandemie, die ja für alle Schulen eine besonders schwere Herausforderung gewesen sei, hätten an der Favoriteschule alle Hand in Hand gearbeitet und man habe so das Beste aus der Situation gemacht. Für die Zukunft habe er durchaus „einige Visionen“. Gerade den digitalen Bereich wolle man ausbauen und mehr in den normalen Unterricht integrieren – dank des Schulhausumbaus gebe es dafür bald auch die technischen Voraussetzungen. Auch die Schulkonzeption solle weitergeführt werden und die Arbeit in den verschiedenen Gremien wieder aufgenommen werden. Wenn der durch die Pandemie verursachte Ausnahmezustand vorbei sei, könne die Schulentwicklung hoffentlich wieder gezielter vorangetrieben werden.

Auf die neue Aufgabe freue er sich schon sehr, sagt Marco Wolny, der in der Woche vor dem Start des neuen Schuljahrs schon alle Hände voll zu tun hat – und auf einen „halbwegs normalen“ Herbst und Winter für Schüler und Lehrer, möglichst ohne Wechselunterricht und Homeschooling hofft.


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