Neuer Vikar aus Ruanda

Gernsbach (ham) – Die katholische Seelsorgeeinheit in Gernsbach bekommt in wenigen Wochen Verstärkung: Vikar Adalbert Mutuyisugi kommt im Juli aus Villingen-Schwenningen.

Vikar Adalbert Mutuyisugi stammt aus dem ostafrikanischen Ruanda. Foto: pr

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Vikar Adalbert Mutuyisugi stammt aus dem ostafrikanischen Ruanda. Foto: pr

Gleich zwei personelle Wechsel stehen in der katholischen Seelsorgeeinheit in Gernsbach an: Stefan Major verlässt das Team von Dekan Josef Rösch im September. Den Pastoralreferenten zieht es nach fünf Jahren weiter nach Tauberbischofsheim. Verstärkung kommt hingegen im Juli aus Villingen-Schwenningen: Adalbert Mutuyisugi ist bisher im Schwarzwald als Vikar bei der Seelsorgeeinheit An der Eschach im Einsatz.

Der 52-Jährige wurde 1967 im ostafrikanischen Ruanda geboren. In seiner Heimatpfarrei Kabgayi ging er in die Grundschule und aufs Gymnasium. Nach dem Philosophie-Studium im heimischen „Land der tausend Hügel“, in Kenia (Theologie) und in Irland (Friedenswissenschaft) wurde Mutuyisugi 1997 zum Priester geweiht.

Nach einigen Jahren im priesterlichen Dienst seiner Heimatdiözese Kabgayi schloss der Mann aus der ehemaligen deutschen Ostafrika-Kolonie in Freiburg ein weiteres Studium an. „Ich habe als Student-Gastpriester in Waldkirch gewohnt und nach Bedarf in priesterlichen Diensten ausgeholfen“, berichtet Vikar Adalbert, wie er sich lieber selbst nennt wegen seines für europäischen Zungen ungewöhnlichen Nachnamens. Von 2016 bis 2018 wirkte Mutuyisugi als Vikar in der Seelsorgeeinheit Waldkirch und kommt jetzt nach zwei Jahren über die Seelsorgeeinheit An der Eschach nach Gernsbach. „Ich freue mich auf viele Begegnungen und neue Erfahrungen sowie auf eine gute Zusammenarbeit“, verkündet Mutuyisugi auf der Homepage der Gernsbacher Katholiken.

Derweil tritt Major am 1. September seine neue Stelle in Tauberbischofsheim an. „Nach fünf wunderschönen und lehrreichen Jahren hier in Gernsbach zieht es mich jetzt einfach weiter“, teilt der Pastoralreferent im Web mit.

In Gernsbach war der jüngste Mitarbeiter der Seelsorgeeinheit vor allem für die Jugendarbeit zuständig und diente dem Nachwuchs als Ansprechpartner. „In Tauberbischofsheim wird das auch so sein“, berichtet er und „möchte sich jetzt schon für die vielen Begegnungen, Erfahrungen und die Zusammenarbeit mit allen hier in Gernsbach bedanken. Viele schöne Erinnerungen werde ich nach Tauberbischofsheim mitnehmen“. Eine offizielle Verabschiedung sei bisher noch nicht geplant.


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