Wo ist er denn?

Baden-Baden (galu) – An Weihnachten heißt es immer: Alle Jahre wieder. Wieso eigentlich nicht auch an Ostern? Schließlich ist der Osterhase wieder in Baden-Baden zu Besuch - für unser Ratespiel.

Auch zum Blütenzauber im Rebland hat der langohrige Eierverstecker seinen Teil beigetragen.

© MONIKA ZEINDLER-EFLER

Auch zum Blütenzauber im Rebland hat der langohrige Eierverstecker seinen Teil beigetragen.

Nur leider ohne Aufenthalt im Luxus-Hotel, denn die sind aufgrund der Corona-Krise alle geschlossen. Zu einem Exklusiv-Termin mit dem BT hat er sich dennoch überreden lassen – selbstverständlich aber mit vorgeschriebenem Mindestabstand, denn krank zu werden, das will Meister Lampe so kurz vor Ostern nicht riskieren. „Üble Sache mit diesem Virus“, meint er nachdenklich. „Aber man muss positiv an die Sache rangehen: Da weniger Leute auf den Straßen unterwegs sind, kann ich ganz ungestört Eier verstecken.“

Auch vom Winterspeck der letzten Jahre kann diesmal nicht die Rede sein. „Durch diese ganzen Kontaktbegrenzungen und den Ausnahmezustand bin ich nicht so oft lecker Essen gegangen im letzten Monat. Außerdem hab ich den verstaubten Heimtrainer mal aus dem Keller geholt, viel kann man aktuell ja ohnehin nicht machen“, erzählt das Langohr. Und man sieht es ihm an: Der Hase ist in Topform und hoppelt mit rekordverdächtiger Geschwindigkeit los. Denn der Spaziergang mit dem BT durch die Kurstadt und Umgebung gehört zur Ostervorbereitung dazu.

Die Baustelle an der Trinkhalle hat ebenfalls Besuch vom hoppelnden Schlappohr bekommen.

© MONIKA ZEINDLER-EFLER

Die Baustelle an der Trinkhalle hat ebenfalls Besuch vom hoppelnden Schlappohr bekommen.

Naherholung kann so einfach sein, zumindest an den richtigen Plätzen. Deshalb zieht es den Hasen auch jedes Jahr zur Paradies-Kaskade. Ohne Wasser gefällt sie ihm aber nicht ganz so gut, also lässt er ein paar Ostereier zur Verschönerung dort.

Weil noch kein Wasser die Paradies-Kaskaden herunterfließt, hat Meister Lampe das Wasserspiel etwas dekoriert.

© MONIKA ZEINDLER-EFLER

Weil noch kein Wasser die Paradies-Kaskaden herunterfließt, hat Meister Lampe das Wasserspiel etwas dekoriert.

Auch den Ausblick vom Merkur will sich das Schlappohr dieses Jahr nicht entgehen lassen – doch zu seinem Erschrecken fährt die Bergbahn aufgrund von Bauarbeiten nicht. Den Weg per pedes zu gehen, das kommt dem Hasen gar nicht erst in den Sinn: „Fit oder nicht, zu Fuß bin ich am Ostersonntag noch genug unterwegs.“ Also lässt er stattdessen ein paar bunte Eier für den nächsten enttäuschten Besucher am Fuß der Bergbahnstation.

Die Merkurbahn fährt nicht – dementsprechend groß ist die Enttäuschung bei Meister Lampe. Für die nächsten Besucher hat er eine kleine Überraschung dort gelassen.

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Die Merkurbahn fährt nicht – dementsprechend groß ist die Enttäuschung bei Meister Lampe. Für die nächsten Besucher hat er eine kleine Überraschung dort gelassen.

Osterhase trifft auf Holzhase

Danach ist ein Trip ins Grüne angesagt, insbesondere ins Rebland will Meister Lampe noch. „Da blüht es um die Jahreszeit so schön, das kann ich mir nicht entgehen lassen“, bekräftigt der Hase seine Meinung. Und zurecht: Die vielen Blüten haben durchaus etwas andersweltliches und magisches – so magisch, dass der Osterhase seinen Teil zum Anblick beigetragen wollte.

Entspannen lässt es sich auf den regionalen Streuobstwiesen gut – Ostereier verstecken aber auch.

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Entspannen lässt es sich auf den regionalen Streuobstwiesen gut – Ostereier verstecken aber auch.

Vorbei an den lokalen Streuobstwiesen geht es langsam wieder in Richtung Baden-Baden. Aber nicht ohne Zwischenstopp an der Geroldsauer Mühle. „Halt!“, schreit das Langohr plötzlich. Die erste Verwunderung erklärt sich schnell: Die hölzerne Hasenstatue vor der Mühle hat sein Interesse geweckt. „Prinzipiell hat der Künstler mich ja schon gut getroffen“, analysiert der Hoppler. „Aber so dick sind meine Backen nun auch wieder nicht. Außerdem wurde das wichtigste vergessen“, beendet er empört seine Rezension, bevor er auch hier ein paar bunte Eier da lässt. „Gleich viel besser“, befindet er.

Auf sein hölzernes Ebenbild ist der Osterhase auf seiner Tour durch Baden-Baden und Umgebung getroffen.

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Auf sein hölzernes Ebenbild ist der Osterhase auf seiner Tour durch Baden-Baden und Umgebung getroffen.

„Jetzt reicht es aber langsam, vor meinem großen Einsatz brauch ich noch etwas Ruhe, wenn schon die Massagen und der Wellnessbereich ausfallen“, meint der Hase. Grund genug, sich noch etwas kulturelles zur Entspannung anzuschauen. „Schon beeindruckend, die Kapelle auf dem Michaelsberg. Aber ein bisschen Osterstimmung fehlt mir hier doch noch“, merkt Meister Lampe an und versteckt geschwind ein paar Eier in der Nähe der Stourdzakapelle und wuselt danach über den Michaelsberg, um sein mitgebrachtes Körbchen auch leer zu kriegen.

Stolz erhebt sich die Stroudzakapelle auf dem Michaelsberg – das hat auch dem Osterhasen imponiert.

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Stolz erhebt sich die Stroudzakapelle auf dem Michaelsberg – das hat auch dem Osterhasen imponiert.

Nach vollendeter Arbeit ist die Erschöpfung dafür umso größer. „Nun ist aber wirklich Schluss für heute“, beendet der Osterhase den Ausflug. Sorgen, wo er denn jetzt unterkommt, wo doch sein Stammhotel geschlossen hat, macht er sich keine: „Ich habe in der Gegend noch ein paar entfernte Verwandte, da werd ich mal anklopfen. Und selbst wenn nicht, mein letzter Campingurlaub ist auch schon lange her – warm genug wäre es ja“, meint der Hoppler scherzend und gähnt. „Also, dann bis nächstes Jahr. Hoffentlich dann ohne Ausgangsbeschränkungen und dafür wieder mit Hotel“, verabschiedet er sich. Er winkt noch einmal kurz zum Abschied und hüpft gemächlich in Richtung Sonnenuntergang.

Die zwei Gänse waren dem Hoppler nicht ganz geheuer, also ist er lieber etwas auf Abstand gegangen. Vom Eier verstecken hat ihn das aber nicht abgehalten.

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Die zwei Gänse waren dem Hoppler nicht ganz geheuer, also ist er lieber etwas auf Abstand gegangen. Vom Eier verstecken hat ihn das aber nicht abgehalten.

Entdecken Sie, wie viele Eier dieses Jahr auf den Fotos versteckt worden sind? Unter den Einsendern, die möglichst nah an der richtigen Anzahl liegen, verlost das Badische Tagblatt je einen Gutscheine im Wert von 100 Euro zum Schlemmen in der Geroldsauer Mühle und der Blume Sandweier.

Regionale Gastronomen unterstützen

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Gutscheine auch nach dem Ende der Corona-Krise noch gültig sein werden. Gerade in diesen schweren Zeiten möchte das Badische Tagblatt mit gutem Beispiel vorangehen und die lokale Gastronomie unterstützen. Die Teilnahme ist auf zwei Arten möglich: 1. Schreiben Sie eine Postkarte mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und der Anzahl der Eier an das Badische Tagblatt, Marketing, „Eiersuche“, Flugstraße 11, 76532 Baden-Baden. 2. Senden Sie eine E-Mail an marketing@badisches-tagblatt.de (Hier Mail schreiben) und geben Sie das Stichwort „Eiersuche“, sowie Ihren Namen, Ihre Adresse und die Anzahl der Eier an. Mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass die persönlichen Daten zum Zweck der Gewinnspielabwicklung im Verlag gespeichert werden. Eine Nutzung für werbliche Zwecke oder eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Die Daten werden nach Beendigung des Gewinnspiels unwiderruflich gelöscht. Der Einsendeschluss ist Dienstag, 14. April, 23.59 Uhr. Und nun viel Glück! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Ihr Autor

Lukas Gangl

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Erstellt:
12. April 2020, 08:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 39sec

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