OB Pütsch appelliert: „Bitte tun Sie’s“

Rastatt (ema) – OB Hans Jürgen Pütsch hat es als derzeit „größte Aufgabe“ bezeichnet, als Stadtgesellschaft und Gemeinschaft zusammenzuhalten.

Beleuchtetes Rathaus: Hausherr OB Hans Jürgen Pütsch ruft zum Zusammenhalt auf.Foto: Egbert Mauderer

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Beleuchtetes Rathaus: Hausherr OB Hans Jürgen Pütsch ruft zum Zusammenhalt auf.Foto: Egbert Mauderer

In seinem digitalen Neujahrsgruß auf der Internetseite der Stadt Rastatt appelliert der Rathaus-Chef an die Bürger, „aufrecht und standfest“ zu bleiben. Man dürfe sich nicht auseinanderreißen lassen durch radikale Kräfte, erklärte Pütsch, der auch auf die aktuellen „Montagsspaziergänge“ von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Rastatt eingeht. Ihn stimme es aber zuversichtlich, dass Rastatter sich zu einem Aktionsbündnis formieren und eine „schweigende Mehrheit der Anständigen aufbegehrt und Gegenposition bezieht“.

Pütsch nutzte abermals die Gelegenheit, um für das Impfen im Kampf gegen die Pandemie zu werben. „Bitte tun Sie’s so schnell wie möglich“, lautete sein Appell. Bei den städtischen Impfaktionen, so seine Bilanz, sei die Zahl der Pikse bei fast 25.000 angelangt.

Viele Baumaßnahmen

In seinem Ausblick auf 2022 erwähnte der OB mehrere große Baumaßnahmen: Gleich zwei Kindergärten entstehen derzeit; zwölf Millionen Euro wird die Stadt in Lüftungsanlagen in Kitas und Schulen investieren. Weiter voran geht es beim Bahnhof und der Tunnelbaustelle. Im Tiefbau kündigte Pütsch Maßnahmen in der Hauptstraße Rauental und Dorfstraße Wintersdorf an sowie die Neugestaltung der Rheinpromenade Plittersdorf.

Im Frühjahr rechnet der Verwaltungschef mit der Entscheidung, ob Rastatt mit einem Standort für das neue Klinikum zum Zuge kommt. Städtebauliche Entwicklungspläne in den fünf Dörfern, das Mobilitätskonzept mit dem Pop-up-Radweg in der Bahnhofstraße („Darauf lässt sich aufbauen“), diverse Stadtentwicklungskonzepte mit Bürgerbeteiligung („Du gehörst dazu“, „Nachbarschaftsgespräche“) sowie Hochwasserschutz waren weitere Stichworte in der Rede, die der OB anstelle des wegen Corona ausgefallenen Neujahrsempfangs in der Badner Halle aufzeichnen ließ.

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Erstellt:
14. Januar 2022, 22:00 Uhr
Lesedauer:
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