Obere Kaiserstraße: Sperrzonen gegen Parkchaos

Rastatt (BT) – Nachdem es immer wieder zu chaotischen Zuständen in der oberen Kaiserstraße aufgrund von Falschparkern gekommen war, werden dort nun Sperrflächen markiert.

Typische Szene aus dem letzten Sommer: Ein Linienbus kommt in der oberen Kaiserstraße wegen falsch geparkter Autos kaum voran. Foto: Frank Vetter

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Typische Szene aus dem letzten Sommer: Ein Linienbus kommt in der oberen Kaiserstraße wegen falsch geparkter Autos kaum voran. Foto: Frank Vetter

Die Markierungsarbeiten beginnen bei trockenem Wetter am Montag, 22. November, und dauern voraussichtlich zwei Tage, informiert die Stadtverwaltung.

Vor allem Busverkehr behindert

Nichts ging mehr zuletzt am Dienstagabend. Knapp eine Stunde Verspätung hatte die Buslinie 231, nachdem ein Autofahrer sein Fahrzeug am Bernhardusbrunnen abgestellt und damit die Durchfahrt für den Busverkehr komplett blockiert hatte. Kein Einzelfall. Im Bereich der beiden Bushaltestellen und rund um den Bernhardusbrunnen versperren immer wieder parkende Autos den Bussen die Durchfahrt. Verspätungen und Rückstaus sind die Folge. Trotz regelmäßiger Kontrollen und Verwarnungen durch Mitarbeiter der Bußgeldstelle ist die Anzahl der Parkverstöße nach wie vor hoch. Die Stadt sieht sich deshalb gezwungen, nachzubessern.

Provisorische Markierungen

Zunächst sollen provisorisch gelbe Markierungen auf der Fahrbahn angebracht werden, die nochmals deutlich machen: Parken in diesem Bereich ist verboten. Helfen diese Notmaßnahmen, strebt die Stadt eine dauerhafte Kennzeichnung der Parkverbotszonen an.

Die Markierungsarbeiten erfolgen im gesamten Bereich der oberen Kaiserstraße – von der Stadtkirche St. Alexander bis zur Kapellenstraße. Bei der Stadtkirche wird die bereits beschilderte Ladezone zusätzlich durch eine gelbe Markierung auf der Fahrbahn gekennzeichnet.

Busspur für Autofahrer tabu

Beim Bernhardusbrunnen und in Höhe der Rappenstraße werden Sperrflächen eingerichtet. Das heißt, die Flächen dürfen weder befahren noch darf auf ihnen geparkt werden. Zusätzlich werden die Busspuren deutlicher als solche ausgewiesen. Autofahrern ist es untersagt, die Busspur zu nutzen.

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Erstellt:
20. November 2021, 11:09 Uhr
Lesedauer:
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