Pablo mag Gesellschaft

Karlsruhe (BT) – Jeden ersten Samstag im Monat präsentiert das BT mit dem Zoo Karlsruhe ein Zootier. Unter der Rubrik „Im Zoo zu Hause“ lernen Kinder im März Weißkopfsaki Pablo kennen.

Pablo frisst gerne Früchte. Man kann das Männchen an seinem Fell von den Weibchen unterscheiden. Foto: Anna-Maria Feininger/Zoo Karlsruhe

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Pablo frisst gerne Früchte. Man kann das Männchen an seinem Fell von den Weibchen unterscheiden. Foto: Anna-Maria Feininger/Zoo Karlsruhe

Es sieht fast so aus, als würde ich eine Maske aufhaben. Mein Gesicht hat nämlich ganz weiße Haare, während der Rest meines Körpers mit schwarzen Haaren bedeckt ist. Deshalb nennt man meine Art Weißkopfsakis. Mein Name ist Pablo und ich lebe im Exotenhaus des Karlsruher Zoos. Geboren wurde ich im Tiergarten Nürnberg und bin erst vor wenigen Wochen nach Karlsruhe gezogen.

Im Exotenhaus lebe ich zusammen mit zwei Weibchen, Kaia und Oompa, in der großen Halle. Ich bin übrigens auf den ersten Blick von den Weibchen zu unterscheiden, denn nur wir Männchen haben diese spezielle Fellfarbe im Gesicht. Die Weibchen sind am ganzen Körper eher grau-braun und haben lediglich einen blassen Streifen auf jeder Gesichtshälfte.

In der großen Halle des Exotenhauses leben recht viele Tiere. Für mich ist das super, denn ich bin ein sehr aktiver und geselliger Affe. Hier ist immer etwas los und schön warm ist es dazu. So fühle ich mich besonders wohl, denn wir Weißkopfsakis mögen es warm und gesellig. Das ist auch kein Wunder, denn meine Verwandten leben in den Regen- und Gebirgswäldern im Norden von Südamerika.

Weißkopfsakis können sehr gut klettern und springen. Foto: Anna-Maria Feininger/Zoo Karlsruhe

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Weißkopfsakis können sehr gut klettern und springen. Foto: Anna-Maria Feininger/Zoo Karlsruhe

Egal ob in Südamerika oder im Exotenhaus, wir Weißkopfsakis können sehr gut klettern und springen. Wenn wir irgendwo sitzen, dann sind das meist etwas erhöhte Plätze, von denen aus wir eine gute Übersicht haben. Auf dem Boden bewegen wir uns dagegen nur sehr selten, springen lieber von Ast zu Ast. Und das können wir ziemlich gut! Ein Sprung kann bis zu zehn Meter weit reichen. Deshalb sind auch unsere Hinterbeine länger als unsere Arme, so verlieren wir nicht so schnell den Halt.

Leckeres bei anderen Tieren stibitzen

In der Natur nehmen unsere Bestände immer mehr ab, weil unser Lebensraum, die Wälder, von den Menschen abgeholzt wird. Meine Artgenossen haben es also nicht ganz einfach.

Unsere Lieblingsspeisen sind übrigens Nüsse, Blätter, Früchte, Beeren, Insekten und Kleintiere. Im Exotenhaus bekomme ich abwechslungsreiche Nahrung. Unsere Tierpfleger kümmern sich sehr gut, manchmal stibitzen wir aber den anderen Tieren hier etwas Leckeres.

Vor vier Wochen war Saruskranisch Sascha Zootier des Monats.

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Erstellt:
6. März 2021, 16:30 Uhr
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