Parkende Autos sorgen für Verdruss

Ötigheim (manu) – Ötigheim reagiert nach der Verkehrsschau im Herbst an neuralgischen Punkten im Ort. Zudem sollen die Anliegerstraßen während der Theatersaison wieder für Parker gesperrt werden.

Mit einer Einfahrtsperrung entlang der Rastatter Straße will Ötigheim künftig weiterhin Parkende während des Theatersommers aus den Seitenstraßen weghalten. Foto: Frank Vetter/Archiv

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Mit einer Einfahrtsperrung entlang der Rastatter Straße will Ötigheim künftig weiterhin Parkende während des Theatersommers aus den Seitenstraßen weghalten. Foto: Frank Vetter/Archiv

Zahlreiche Folgeaktivitäten resultieren aus der im Herbst in Ötigheim durchgeführten Verkehrsschau: Kurzparkzonen und beschränktes Parkverbot sind die Folge.

Vor der Apotheke und der Bäckerei in der Rastatter Straße richtet man eine 30-minütige Kurzparkzone ein, da Kunden so gut wie keine Parkmöglichkeiten hätten, weil Anwohner die Parkflächen dauerhaft mit Fahrzeugen zustellten. Zudem soll das unzulässige Gehwegparken vor der Treppe der Apotheke verstärkt kontrolliert werden, hieß es am Montag im Gemeinderat.

Durch Kurvenparken in der Alten Friedhofstraße sowie durch parkende Autos im Wendehammer der Mozartstraße kommen Rettungs- und Versorgungsfahrzeuge nicht mehr durch. Halteverbote sollen die Situationen entschärfen.

Schwierige Durchfahrt in der Morgenstraße

In der Morgenstraße erschwert das dortige Parkverhalten großen Fahrzeugen die Durchfahrt. Zudem beschwerten sich Anwohner, dass es Sichtprobleme beim Einfahren aus Seitenstraßen gebe. Halteverbote im Bereich der Hausnummer 5 bis zur Einmündung Ringstraße sowie von der Nummer 6 bis zur Einmündung in die Josefinenstraße sollen Abhilfe schaffen.

Hohes Verkehrsaufkommen verzeichnet man in der Schwarzwaldstraße. Die dortige Rechts-vor-links-Regelung werde nicht korrekt wahrgenommen und somit missachtet. Um verkehrsrechtliche Klarheit zu schaffen, ändert man die Seitenstraßen zu untergeordneten Grundstückseinfahrten um.

„Unhaltbare Zustände“ und Beschwerden von Firmen über die Verkehrssituation in der Werner-von-Siemensstraße führen zu einer beschränkten Parkverbotszone in der Schillerstraße. Nur in Teilbereichen dürfen Lkw und Pkw abgestellt werden. Zusätzliches Personal im Gemeindevollzugsdienst überwacht verstärkt die Situation. Unerlaubtem Lkw-Verkehr im Gewann „Luhr“ trat man aufgrund der Dringlichkeit mit der Anbringung eines Verkehrszeichens entgegen, das lediglich die Zufahrt für Land- und Forstwirtschaft billigt.

Straßensperrung während Theatersaison

Im Sommer 2019 praktizierte man während der Theatersaison der Volksschauspiele erstmals von der Rastatter Straße aus die komplette Einfahrtssperrung in etliche Seitenstraßen, um dortiges Parken zu verhindern (wir berichteten). Anwohner hatten sich beschwert, dass auch ihnen die Anfahrt zu ihren Haushalten somit verwehrt sei. Die Verkehrsschau ergab, dass eine Sonderbehandlung für Anwohner nicht möglich ist. Es gebe nur zwei Optionen: Straßensperrungen für alle oder keinerlei Straßensperrungen.

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Schluss mit „Frei parken“ in Anliegerstraßen

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Erstellt:
25. Februar 2021, 15:00 Uhr
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