Pfarrer Holler verlässt das Murgtal

Forbach (mm) – „Ich verlasse Freunde, nicht nur einen Arbeitsplatz“, sagt Pfarrer Thomas Holler. Der Geistliche wird im kommenden Jahr das Murgtal in Richtung Tauberbischofsheim verlassen

Thomas Holler ist seit 2010 Pfarrer im Murgtal. Er leitet die Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach. Foto: pr

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Thomas Holler ist seit 2010 Pfarrer im Murgtal. Er leitet die Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach. Foto: pr

Erzbischof Stephan Burger hat den Leiter der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach mit Wirkung ab 1. Oktober 2022 zum Pfarrer der Pfarreien der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim ernannt. Seit 2010 wirkt Holler im Murgtal, im Herbst nächsten Jahres erfolgt der Wechsel an die Tauber.
Zusammen mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern wird er für die Seelsorge von rund 7.400 Katholiken in sieben Pfarrgemeinden in Tauberbischofsheim verantwortlich sein. Die Anfrage zum Wechsel kam aus Freiburg. Für Tauberbischofsheim wurde ein Nachfolger für Dekan Gerhard Hauk gesucht, der dort zum 31. August 2022 in den Ruhestand geht, berichtet Pfarrer Holler.

Verständnis für die Entscheidung aus Freiburg

Den anstehenden Abschied habe er in den Gottesdiensten bereits bekannt gegeben. Als „sehr schade“ bedauert der Geistliche den bevorstehenden Wechsel, schließlich gebe es im Murgtal noch einiges zu tun. Als Beispiel nennt er die indischen Schwestern, für die er wichtiger Ansprechpartner sei. Sie werden in der Seelsorgeeinheit sehnlichst erwartet. „Sie lernen fleißig Deutsch“, erzählt er. Dies sei Voraussetzung für das benötige Visum, „wir hoffen auf das nächste Jahr“. Der Geistliche zeigt Verständnis für die Entscheidung, Erzbischof Burger müsse den Blick auf das ganze Bistum haben.

Die Ausschreibung und Wiederbesetzung der Pfarrstelle erfolgt so frühzeitig, weil Pfarrer Holler im Rahmen des Zukunftsprozesses Kirchenentwicklung 2030 im Herbst dieses Jahres zum lokalen Projektkoordinator für den Raum Tauberbischofsheim ernannt wird, teilt die Erzdiözese mit. In dieser Funktion werde er bereits vor seinem Dienstantritt im Oktober 2022 punktuell Aufgaben für die Kirchenentwicklung im Raum seines künftigen Dienstorts übernehmen.

Thomas Holler wurde 1967 in Ersingen bei Pforzheim geboren und nach dem Studium der Theologie und Germanistik 2005 durch Erzbischof Dr. Robert Zollitsch in Freiburg zum Priester geweiht. Nach Vikarsjahren in den Seelsorgeeinheiten Hechingen und Durlach wirkt er seit 2010 als Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
26. Juli 2021, 12:35 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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