Phönix hat Saisonplanung fast abgeschlossen

Sinzheim (moe) – Die Verantwortlichen von Phönix Sinzheim haben die Planungen für die Handball-Saison 2021/22 weitgehend abgeschlossen. Zwei Fragezeichen gibt es noch, aber auch neue Youngster.

Auch in der kommenden Saison für die Sinzheimer Feuervögel am Ball: Eigengewächs und Flügelflitzer: Noah Reck (Mitte). Foto: Frank Seiter

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Auch in der kommenden Saison für die Sinzheimer Feuervögel am Ball: Eigengewächs und Flügelflitzer: Noah Reck (Mitte). Foto: Frank Seiter

Die Verantwortlichen von Phönix Sinzheim geben sich keinen großen Illusionen hin. Auf die Frage, wann denn ihrer Einschätzung nach endlich wieder ernsthaft um Punkte Handball gespielt werden wird, sagen der Vorsitzende Marc Keitel, die sportliche Leiterin Nadja Schmidt und Teammanager Joshua Schlageter unisono: „im September!“ Das Führungstrio des ambitionierten Südbadenligisten geht davon aus, dass die laufende Runde annulliert und im Herbst neu gestartet werden wird. Angesichts der Pandemielage „geht das gar nicht anders“, glaubt Keitel. Unter dieser Prämisse habe man auch die Gespräche geführt. Positiver Nebenaspekt: Die Planungen sind weitgehend durch.

Bis auf zwei kleinere Fragezeichen hätten alle Spieler ihre Zusage für die Saison 2021/22 gegeben – „ohne langes Nachdenken“, berichtet Schmidt: „Darüber sind wir sehr, sehr glücklich.“ Das gilt freilich auch für die Tatsache, dass auch Chefcoach Kalman Fenyö mit an Bord bleibt. Der ungarische Ex-Internationale geht im Herbst dann in seine fünfte Saison unterm Fremersberg. Zusammen mit den Vereinsverantwortlichen wird aktuell an internen Konzepten geschraubt – für den Fall, dass die Saison fortgesetzt oder doch endgültig abgebrochen wird.

Keitel: „Wir haben zu kämpfen“

An ein, zwei Stellschrauben wollen die Phönix-Macher auch in Sachen Personal noch drehen. Keitel ist optimistisch, noch einen „variablen Rückraumspieler“ verpflichten zu können. Zudem kehren mit den Sinzheimern Nico Seiert und Nico Funk zwei Youngster zurück, die aktuell in der Bundesliga-A-Jugend des TuS Helmlingen spielen. Auch Gespräche mit Torhütern werden geführt, schließlich sei man nach der Rückkehr von Peter Fodor nach Ungarn noch auf der Suche nach adäquatem Ersatz für das Landesliga-Team. „Das ist gar nicht so einfach“, gesteht Phönix-Vorstand Keitel.

Das gilt freilich auch für die allgemeine Großwetterlage. Wie andere Vereine muss sich Sinzheim mit den Folgen – auch den finanziellen – der Pandemie auseinandersetzen. Angesichts der Tatsache, dass bei den Feuervögeln laut Keitel „nicht alle kostenlos“ auf der Platte stehen, ist das kein leichtes Unterfangen.

„Wir haben zu kämpfen“, sagt Keitel, versichert aber: „Wir werden die Lage gut überstehen.“ Aktive und Sponsoren seien dem Club entgegengekommen.

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Erstellt:
11. Januar 2021, 19:00 Uhr
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