Pläne für neuen Radweg zum Stollhofener Tor vorgestellt

Rheinmünster (ar) – Ein neuer Radweg von Stollhofen zum Baden-Airpark nimmt Gestalt an. Die Vorentwurfsplanung wurde dem Gemeinderat vorgestellt. Das Vorhaben soll auch den Verkehr im Ort beruhigen.

Nach der vorgelegten Vorentwurfsplanung endet der Radweg an der Einmündung zum Zufahrtsweg Richtung Stollhofener Tor.  Foto: Anne-Rose Gangl

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Nach der vorgelegten Vorentwurfsplanung endet der Radweg an der Einmündung zum Zufahrtsweg Richtung Stollhofener Tor. Foto: Anne-Rose Gangl

Schon lange sind gute Radwegeverbindungen zwischen den Ortsteilen und zum Baden-Airpark auf der Wunschliste von Verwaltung und Gemeinderat in Rheinmünster. Nun gibt es Bewegung bei dem Thema.
Nachdem kürzlich bekanntgegeben wurde, dass das Landratsamt mit der Planung des Radweges entlang der Kreisstraße 3735 zwischen den Ortsteilen Schwarzach und Stollhofen begonnen hat, soll nun auch ein einseitiger Geh- und Radweg zwischen Stollhofen und dem Stollhofener Tor am Baden-Airpark gebaut werden. In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Montagabend stellte Bürgermeister Helmut Pautler die Vorentwurfsplanung der Landkreisverwaltung vor.

Die Maßnahme ist im Radwegekonzept 2020 des Landkreises enthalten. Die Verbindung zwischen dem östlichen Ortsausgang Stollhofen und dem Zugang zur weiterführenden Route entlang dem Baden-Airpark-Areal wurde zunächst mit niedriger Priorität eingestuft. Dank eines neu aufgestellten Förderprogramms wird das Projekt nun vorgezogen.

Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer

Der nördlich der K3761 geführte, straßenbegleitende Geh- und Radweg hat eine Gesamtlänge von 880 Meter. Er soll als separater Zweirichtungsradweg angelegt werden. Im Bereich des Ortsausgangs Stollhofen sieht die Planung eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer vor. Der Straßenquerschnitt soll hierfür aufgeweitet werden. Ziel ist es, nicht nur die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu gewährleisten, sondern auch die Geschwindigkeit der in den Ort einfahrenden Fahrzeuge zu verringern. Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf rund 600.000 Euro geschätzt. Kosten- und Vorhabenträger ist der Landkreis Rastatt als Straßenbaulastträger der K3761.

In ihrer Stellungnahme begrüßt die Gemeinde das Vorhaben, weist jedoch darauf hin, beim Bau der Querungshilfe zu berücksichtigen, dass die Straßenbreite auch für Rettungsfahrzeuge sowie Nutzfahrzeuge wie landwirtschaftliche Fahrzeuge passierbar ist. Weiter verweist die Gemeinde Rheinmünster darauf, Ziel müsse es sein, die Zufahrt zum Stollhofener Tor für tonnagebeschränkte Fahrzeuge als Einbahnstraße auszuführen und lediglich dem ÖPNV sowie Zweirädern beide Richtungen freizugeben.

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Erstellt:
7. Oktober 2021, 10:00 Uhr
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