Pop-up-Freizeitpark besteht „Feuertaufe“

Rastatt (dm) – Nach dem ersten Freizeitpark-Wochenende gibt es Lob für die Besucher, dass sie sich an die Corona-Regeln halten, und Erleichterung, dass das Angebot an genommen wird.

Es geht wieder rund: Rummelvergnügen auf dem Rastatter Festplatz. Foto: F. Vetter

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Es geht wieder rund: Rummelvergnügen auf dem Rastatter Festplatz. Foto: F. Vetter

Die Schausteller, die in Rastatt den ersten Pop-up-Freizeitpark Baden-Württembergs unter Corona-Regeln auf die Beine gestellt haben, sind „im Großen und Ganzen zufrieden“ mit dem ersten Wochenende, sagt Hugo Levy im BT-Gespräch.
Der Sprecher der Interessengemeinschaft der Rastatter Schausteller bezeichnet vor allem das Verhalten der Besucher als „sehr vorbildlich“. Kein einziges Mal habe der Sicherheitsdienst wegen Verstößen eingreifen müssen. Man blickt nun positiv gestimmt auf kommenden Donnerstag. Dann stehen die nächsten vier Öffnungstage an.

Demnach hat der Freizeitpark seine „Feuertaufe“ bestanden, wie auch die Stadtverwaltung bestätigt, die allerdings nach dem ersten Wochenende noch kein generelles Fazit ziehen möchte. Das erste Resümee sei jedoch positiv; man freue sich, dass der Park angenommen werde und sich die Besucher an die Regeln hielten.

Von den anderen Schaustellerbetrieben habe es ebenfalls positive Rückmeldungen gegeben. Den Organisatoren aus Rastatt, die erstmals ein solches Konzept wie das nun umgesetzte schreiben mussten – unter anderem mit Einzäunung des Areals, Maximalbesucherzahl, Kontaktbogen, Temperaturmessungen am Eingang, Maskenpflicht im Wartebereich und Einbahnstraßen – sei „ein Stein vom Herzen gefallen“, so Levy. „Wir haben jetzt ja auch Vorbildfunktion“, verweist er darauf, dass man Erkenntnisse für die Veranstaltung weiterer Märkte im Land sammelt – nicht zuletzt für einen Weihnachtsmarkt im Rastatter Schlosshof. Auch von der Stadt Gaggenau, wo man ab dem 24. September mit dem gleichen Konzept gastiert, habe man bereits Besuch bekommen. Die Resonanz sei gut gewesen.

„Ich denke, wir sind vermisst worden“, so Levy. Und: „Wir sind positiv gestimmt“ – endlich dürfe man wieder arbeiten, erinnert er an den Corona-Zwangsstopp, der die Schausteller in Existenznöte bringt (wir berichteten) –, nun hoffe man, dass sich die Sache einspielt. Gleichwohl: Zwar sei zeitweise die Maximalzahl von 500 Besuchern auf dem Platz erreicht worden, doch es ist insgesamt offenbar noch Luft nach oben. Hier wirkten sich Donnerstag und Freitag mit den extrem hohen Temperaturen aus. Gerade am Freitagabend habe es dann aber einen Andrang gegeben. Gegen 20.30 Uhr, eine halbe Stunde vor Toreschluss, habe man etwa „300 Leute wegschicken müssen“. Deshalb will man nun bei der Stadt eine Verlängerung für die Freitag- und Samstagabende bis 22 Uhr beantragen.

Geöffnet ist das bunte Treiben, das auch mit Biergarten und Musikbühne lockt (unter anderem am Freitag mit dem DJ von der Alm und am Samstag mit DJ Andi), am Donnerstag ab 15 Uhr, Freitag und Samstag ab 14 Uhr sowie am Sonntag ab 12 Uhr.

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Erstellt:
25. August 2020, 11:43 Uhr
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