Probealarm in Rastatt

Rastatt (red) – Nicht erschrecken: Im Stadtgebiet und den Ortsteilen von Rastatt werden am Samstag die Sirenen getestet. Die Funktionsüberprüfung läuft ab 14 Uhr.

Die Sirenen werden kurz aufheulen.Symbolfoto: red/Archiv

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Die Sirenen werden kurz aufheulen.Symbolfoto: red/Archiv

Der jährliche Funktionstest der insgesamt 16 Sirenen in der Kernstadt und allen Rastatter Ortsteilen findet am Samstag, 14. März, um 14 Uhr statt. Die Bürger werden gebeten, Kinder und ältere Menschen über den Probealarm zu informieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Der Probealarm dient nicht nur dazu, die Funktionalität der Sirenen zu überprüfen und die Bevölkerung im Ereignisfall schnell und effizient vor möglichen Gefahren zu warnen. Vielmehr sollen die Bürger mit dem Sirenensignal vertraut gemacht werden, um für einen echten Alarmierungsfall vorbereitet zu sein.

Im Gefahrenfall ertönt das Sirenensignal eine Minute als an- und abschwellender Heulton. Dies bedeutet für die Bevölkerung, dass sie ihre Rundfunkgeräte auf einen örtlichen Radiosender schalten und auf Durchsagen achten sollen. Fenster und Türen sollen umgehend geschlossen werden. Sobald die Gefahr nicht mehr besteht, ertönt das Sirenensignal eine Minute als Dauerton. In Rücksprache mit der Integrierten Leitstelle Mittelbaden wird eine Meldung über die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) bezüglich des Probealarms generiert. In der Region sind große Unglücksfälle oder Katastrophen zwar selten, jedoch nicht auszuschließen, heißt es weiter. Die Bombenfunde im Murgvorland 2012 und auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Canrobert 2015 oder das Hochwasser 2013 hätten gezeigt, dass auch in Rastatt Evakuierungsmaßnahmen nötig werden können.

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Erstellt:
14. März 2020, 07:20 Uhr
Lesedauer:
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