Querdenker und Gegner in Bühl in Aktion

Bühl (up) – Das lokale Bündnis „Nein zu Querdenken“ hat am Samstag auf dem Platz vor der Carl-Netter-Realschule (Platz Vilafranca) erstmals eine Kundgebung durchgeführt.

Erstmals Gegendemo: Andersdenkende protestieren gegen die wöchentliche Querdenker-Kundgebung.  Foto: Ulrich Philipp

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Erstmals Gegendemo: Andersdenkende protestieren gegen die wöchentliche Querdenker-Kundgebung. Foto: Ulrich Philipp

Die Veranstaltung mit rund 80 Teilnehmern richtete sich gegen die in Sichtweite stattfindende Kundgebung der örtlichen Querdenker-Gruppe, die in Bühl seit Monaten immer samstags gegen die Corona-Politik der Bundesregierung demonstriert. Kein einziger der etwa 100 Besucher der Querdenker-Kundgebung vor dem Bürgerhaus Neuer Markt trug eine Mund-Nasen-Bedeckung. Zwischen den beiden Gruppen hatten sich deutlich sichtbar, Polizeibeamte postiert. Zu Problemen kam es nicht – die beiden Gruppen blieben jeweils unter sich.

Vorwurf: Menschenleben auf dem Gewissen

Die 16-jährige Melanie Müßig von den Querdenker-Gegnern warf ihren Gegenspielern in ihrer Rede vor, durch die Verweigerung, Masken zu tragen, Menschenleben auf dem Gewissen zu haben und weiter zu riskieren. Ein Redner bei den Querdenkern behauptete zur gleichen Zeit etwa 100 Meter weiter entfernt, die Bundesregierung plane den sogenannten „Großen Reset“, durch den die deutsche Bevölkerung durch Ausländer ersetzt werden solle.

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Erstellt:
30. November 2020, 14:00 Uhr
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