RWE: Hoffnungen ruhen auf Rohde

Elchesheim-Illingen (fuv) – Die Landesliga-Fußballer von Rot-Weiß Elchesheim peilen einen Platz unter den ersten Sieben an. Dabei ruhen die Hoffnungen auf dem neuen Spielertrainer Dirk Rohde.

Die Neuen bei Rot-Weiß um Spielertrainer Dirk Rohde (Dritter von rechts). Foto: Frank Vetter

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Die Neuen bei Rot-Weiß um Spielertrainer Dirk Rohde (Dritter von rechts). Foto: Frank Vetter

Der Fußball-Landesligist FV Rot-Weiß Elchesheim startet mit einem neuen Trainer in die Saison 2020/21 – und ist diesbezüglich sehr hoffnungsfroh: „Wir wussten, dass Dirk Rohde schon in Malsch gute Arbeit geleistet hat, und mit Fortuna Kirchfeld ist er als Spielertrainer in die Verbandsliga aufgestiegen“, zeigte sich der RWE-Vorsitzende Dieter Link im Rahmen der offiziellen Kadervorstellung von den Fähigkeiten des neuen Übungsleiters überzeugt. Als Saisonziel hält Link einen Platz unter den ersten sieben Teams der Tabelle für realistisch.

Der Spielertrainer selbst hält sich da noch etwas bedeckt: „Wir wollen einen besseren Tabellenplatz erreichen als in der letzten Saison“, sagte Rohde. Die abgebrochene Runde schloss RWE als Zwölfter ab. Seine Zurückhaltung liegt auch darin begründet, dass er die südbadische Landesliga nach eigener Aussage nicht derart gut kennt. Rohde wirkte zuletzt eher in Nordbaden. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft und im Verein, so viel weiß der neue Mann, sei jedenfalls sehr gut: „Hier ist es familiär.“ Sein Team soll künftig „einen schnellen Fußball nach vorne spielen“, so der 28-Jährige mit familiären Wurzeln in Rastatt, der auch schon zwei Jahre beim SV 08 Kuppenheim aktiv war.

Die jungen Spieler, die zum Teil aus A-Jugend-Teams nach Elchesheim gekommen sind, will Rohde im Training behutsam heranführen – und die Einsatzzeiten dann steigern. Einer der Youngster ist Artur Miller, der aus Würmersheim gekommen ist. Der erst 17-jährige, groß gewachsene Mittelstürmer habe einen guten Antritt und verfüge über viel Potenzial, bescheinigt ihm sein Trainer. Aus der Mörscher Jugend stieß Leon Strack zu RWE, er soll seinen Weg als Außenverteidiger machen. Mit Goran Dragojewic hat RWE sehr viel Erfahrung für die Innenverteidigung verpflichtet. Rohde schätzt vor allem dessen Fähigkeit, die Kollegen im Spiel verbal zu erreichen. Obendrein sei der Routinier, der vom Bezirksligisten FV Baden-Oos kommt, aber auch schon in der Verbandsliga gespielt hat, zweikampf- und kopfballstark. Als jung, aber schon physisch robust beschreibt der RWE-Coach Nikola Kandic. Er spielte in der Jugend unter anderen beim KSC und war zuletzt in Oberachern aktiv. Kandic soll die Außenbahnen beleben. Mit Linksverteidiger Aleksander Bodirogic, der ebenfalls vom FV Baden-Oos kommt und Schnelligkeit sowie ein gutes Zweikampfverhalten mit sich bringt, hat Rohde bereits in Malsch zusammengespielt.

Große Hoffnung setzt der neue Trainer in Dominic Frey, mit dem er ebenfalls in Malsch sowie bei für Fortuna Kirchfeld gemeinsam auf dem Rasen stand. Frey könne auf der rechten Außenbahn oder im Zentrum spielen und verfüge über einen sehr guten Abschluss: „Er kann zweistellig für uns treffen“, so Rohde. Der Trainer selbst wird im Mittelfeld auflaufen. (fuv)

Zu- und Abgänge im Überblick

Zugänge: Dominic Frey (Fortuna Kirchfeld), Goran Dragojevic, Aleksander Bodirogic, Slobodan Spaskovski (alle FV Baden-Oos), Nikola Kandic (SV Oberachern), Leon Strack (JSG Rheinstetten), Jan Duflot (TuS Hügelsheim), Fabian Hettel (SV Au), Jehad Sido (eigene Jugend), Ibrahim Almohammed (FV Rauental), Ioan Fanea (Fr. Rastatt), Artur Miller (FV Würmersheim).

Abgänge: Sven Huber (Loffenau), Hakki Tasli, Keanu Güler (beide Gaggenau), Felix Fortenbacher, Simon Herr, Tobias Baumann (alle Durmersheim), Robin Schmalbach, Philipp Lais (beide Karriereende).


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