Rantastic: Nach dem Ostermarkt kommt „Kost und Kontor“

Baden-Baden (hol) – Nach dem Ostermarkt kommt „Kost und Kontor“: Das Rantastic startet mit einem ständigem Lebensmittelangebot als weiteres Standbein.

Und wieder wird umgebaut: Die Buden auf dem Rantastic-Areal bekommen abwaschbare Innenwände, damit dort ab heute Lebensmittel verkauft werden können. Foto: Rantastic

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Und wieder wird umgebaut: Die Buden auf dem Rantastic-Areal bekommen abwaschbare Innenwände, damit dort ab heute Lebensmittel verkauft werden können. Foto: Rantastic

Der Ostermarkt beim Veranstaltungszentrum Rantastic in Haueneberstein war nur ein Wochenende lang geöffnet. Dann schlug Corona zu: Die Inzidenzzahlen stiegen, der Markt musste schließen. Doch Jens Dietrich startet am heutigen Freitag neu: mit einem Lebensmittelverkauf auf seinem Gelände.

„Kost und Kontor – Dein Hafen für Leib und Seele in der Region“ heißt das neueste Baby aus der Ideenschmiede des nimmermüden Chefs des Veranstaltungszentrums in der Eberbachgemeinde. „In diesen Zeiten muss man sich eben immer was Neues einfallen lassen“, sagt er und kündigt an: „Das wird ein weiteres Standbein für uns.“

Die zurückliegenden Tage seien dafür genutzt worden, das gesamte Sortiment in den Hütten des Ostermarktes umzukrempeln. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sei gut gewesen. „Und jetzt können wir mit dem neuen Angebot loslegen“, so Jens Dietrich. Geöffnet sein wird der Ostereinkauf im „Kost und Kontor“ am heutigen Freitag und morgen, Samstag, sowie in der Karwoche dienstags bis donnerstags und am Karsamstag jeweils nachmittags und abends. Im Sortiment: Bio-Lebensmittel, Obst und Gemüse aus der Region, französischer Rohmilchkäse, Salami, Feinkostsalate, Forellen aus Baden-Baden, Wein aus der Region.

„Wir haben mehr als 60 Prozent Lebensmittel und können damit öffnen wie die Supermärkte auch – nur eben sonntags nicht“, sagt der Rantastic-Chef.

Angebote orientieren sich an Jahreszeit

Das Angebot soll deshalb auch nach Ostern immer an zwei Tagen in der Woche aufrechterhalten werden. „Und zu verschiedenen Anlässen verlängern wir dann immer. Im Sommer machen wir was zur Grillsaison und zu Streetfood, im Herbst gibt es was mit Wein, im Advent ein weihnachtliches Angebot“, zählt er auf. „Und irgendwann hoffen wir ja auch mal wieder Kultur machen zu können. Dann kann man bei uns durchs Gelände schlendern, sich dann gemütlich hinsetzen und was essen und trinken und Musik hören.“

Doch das ist erst einmal noch Zukunftsmusik, denn die Pandemie verhindert das Kleinkunstangebot bekanntlich bis auf weiteres. Und auch ohne Anmeldung will Jens Dietrich das Angebot erst einmal nicht laufen lassen. „Wir dürften zwar einfach so öffnen. Im Supermarkt müssen Sie sich ja auch nicht anmelden“, so der Rantastic-Chef. Aber das Feedback der Kunden auf das Buchungssystem sei so gut, dass man es beibehalten wolle. Und das ist kein Wunder: Gedränge vor Verkaufsbuden mag in diesen Tagen schließlich keiner. „Die Leute genießen es, genügend Platz zu haben und auf Abstand einkaufen zu können“, hat Jens Dietrich beobachtet.

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Erstellt:
25. März 2021, 17:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 15sec

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