Rastatter Pop-up-Radweg sorgt zum Auftakt für Staus

Rastatt (fuv) – Für lange Rückstaus haben die Markierungsarbeiten für den Pop-up-Radweg in der Rastatter Bahnhofstraße gesorgt. Manche Autofahrer wendeten gar mitten auf der Straße.

Durch die Markierungsarbeiten für den neuen Radweg kam es zunächst zu erheblichen Staus. Foto: Frank Vetter

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Durch die Markierungsarbeiten für den neuen Radweg kam es zunächst zu erheblichen Staus. Foto: Frank Vetter

Am Mittwochvormittag stauten sich die Fahrzeuge stadteinwärts von der Hilberthof-Ampel zurück, zeitweise bis zur Kreuzung Richard-Wagner-Ring. Am Nachmittag dann in der Gegenrichtung ein ähnliches Bild: Vom Hilbert-Hof bis zurück über die Badener Brücke und weit in die Kehler Straße hinein staute sich der Verkehr. Allerdings gab es zur selben Zeit auch einen unfallbedingten Stau auf der A5 Richtung Karlsruhe. Manch ein Fahrer verlor am Vormittag die Nerven und wendete verbotener Weise auf der Bahnhofstraße. Taxifahrer am Bahnhof kommentierten die Einrichtung des Radwegs mit Kopfschütteln.

Neue Strecke soll Anreiz zum Radeln sein

Die Radwege in der Breite einer ganzen Autospur sind aber keine Dauereinrichtung. Bis zum 24. September können sich Radfahrer beidseitig zwischen Bahnhofsvorplatz und Schloss-Galerie auf der gelb markierten Fahrradspur bewegen. Dafür wurde die vierspurige Bundesstraße auf zwei Spuren reduziert. Mit dem temporären Radweg, der im Rahmen des Rastatter Mobilitätspakts umgesetzt wird, will die Stadt Autofahrer zum Radfahren animieren und damit die Lärm- und Umweltbelastung reduzieren. Da Radfahrer sich bislang den Gehweg mit Fußgängern teilen müssen, jene dann aber auf die Radspur ausweichen können, entsteht auf den Gehwegen zusätzlich Platz.

Ihr Autor

Frank Vetter

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Erstellt:
29. Juli 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 35sec

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