Rat ernennt ausnahmsweise Feuerwehrspitze

Loffenau (ham) - Der Loffenauer Gemeinderat muss ausnahmsweise die Spitze der Freiwilligen Feuerwehr bestimmen, weil deren Jahreshauptversammlung samt Wahlen ausfiel aufgrund der Pandemie.

Feuerwehrkommandant Hartmut Schweikhardt (von links) und sein Stellvertreter Georg Hegele (rechts) sind bis zur nächsten Jahreshauptversammlung ernannt worden. Bürgermeister Markus Burger (Mitte) dankt ihnen für ihre „herausragende Arbeit“. Foto: Metz

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Feuerwehrkommandant Hartmut Schweikhardt (von links) und sein Stellvertreter Georg Hegele (rechts) sind bis zur nächsten Jahreshauptversammlung ernannt worden. Bürgermeister Markus Burger (Mitte) dankt ihnen für ihre „herausragende Arbeit“. Foto: Metz

„Durch Corona haben wir auch echte Folgen“, betonte Bürgermeister Markus Burger am Dienstagabend in der Loffenauer Gemeinderatssitzung mit Blick auf die Floriansjünger. Die Feuerwehr konnte ihre Jahreshauptversammlung im März nicht durchführen. So entfielen auch die Neuwahlen, bei denen laut Feuerwehrgesetz der Kommandant und sein Stellvertreter für fünf weitere Jahre bestimmt werden sollten. Da die Amtszeit von Hartmut Schweikhardt und seinem Stellvertreter Georg Hegele im Mai ablief, konnte die Feuerwehrspitze nur noch maximal drei Monate kommissarisch im Amt bleiben.

Weil keine Versammlung der Feuerwehr bis Mitte August abzusehen ist, kann der Gemeinderat den Kommandanten und seinen Stellvertreter bis zur nächsten Wahl ernennen. Das tat das Gremium einstimmig, schließlich würden „beide Ämter in hervorragender Weise ausgeführt“, unterstrich Burger und dankte dem gesamten Team für die Einsätze, von denen es „zuletzt einige“ gab.

Sollte es die Corona-Pandemie erlauben, will die Loffenauer Freiwillige Feuerwehr Ende 2020/Anfang 2021 die nächste Jahreshauptversammlung anberaumen. Ab der dortigen Wahl beginnt dann für Schweikhardt und Hegele eine neue fünfjährige Amtszeit. Der Gemeinderat muss hernach nur noch der Ernennung zustimmen. Bis dahin versuchen die Feuerwehrkameraden die Zahl der Begegnungen zu reduzieren, um laut Bürgermeister Burger „im Bedarfsfall genügend Kräfte“ für Einsätze zur Verfügung zu haben.


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