Rathaussanierung in Weitenung auf der Agenda

Bühl (cn) – Geht es nach dem Willen des Weitenunger Ortschaftsrates, dann soll ab dem kommenden Jahr ein Umbau des Rathauses in Angriff genommen werden.

Ortsbildprägendes Gebäude: Das Weitenunger Rathaus soll saniert und umgebaut werden. Das Denkmalamt ist mit im Boot.  Foto: Christina Nickweiler

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Ortsbildprägendes Gebäude: Das Weitenunger Rathaus soll saniert und umgebaut werden. Das Denkmalamt ist mit im Boot. Foto: Christina Nickweiler

Bei der jüngsten Sitzung am Dienstag votierten die Ortschaftsräte einstimmig, das Sanierungsprojekt des Rathauses auf die Agenda des Haushaltsjahres 2022 zu nehmen.

„Die Rathausfassade ist nicht schön. Die Sache liegt uns schon lange im Magen“, erläuterte Ortsvorsteher Daniel Fritz die Liste von Maßnahmen, für die ab 2022 Mittel im Haushalt der Stadt Bühl bereitgestellt werden sollen. Zunächst sei nur die Auffrischung der Fassade geplant gewesen. Doch nach einer Besichtigung des ortsbildprägenden Gebäudes mit Oberbürgermeister Hubert Schnurr sei man übereingekommen, das Rathaus nun umzubauen und zu sanieren.

Da es sich bei dem Rathaus um ein historisches Gebäude aus dem 19. Jahrhunderts handeln würde, ist laut Fritz auch das Denkmalamt mit im Boot. Der Ortsvorsteher erwartet bereits für das kommende Haushaltsjahr eine größere Rate. Er stellte in Aussicht, dass eventuell 2022 mit den Planungen begonnen und der Umbau in den Jahren 2023/2024 realisiert werden könne.

300.000 Euro sollen investiert werden

Durch eine Frage von Ortschaftsrat Rüdiger Huck (Freie Wähler) erfuhr die Öffentlichkeit, dass ein Investitionsbetrag von rund 300.000 Euro im Raum steht.

Ebenso soll in das Heimatmuseum investiert werden. Der Ortsvorsteher sprach von einem rührigen Verein, der die Geschichte des Blumendorfes bewahre. In diesem Zusammenhang kündigte er auch an, dass an der Jahreschronik festgehalten und diese fortgeschrieben werde.

Auf der Wunschliste der Weitenunger steht neben einem neuen Bodenbelag und einer LED-Beleuchtung der Rheintalhalle auch neues Mobiliar. Die Tische seien inzwischen mehr als 40 Jahre alt, erfuhren die Ortschaftsräte. Fritz erwähnte, dass hierfür Mittel aus dem Leader-Fonds abgeschöpft würden.

Um Weitenung als Wohnort weiterzuentwickeln, steht die Forcierung des neuen Baugebietes „Brachfeld“ ganz oben auf der Liste. „Das Baugebiet muss endlich mal auf den Weg gebracht werden“, kommentierte Fritz den augenblicklichen Stillstand in dieser Angelegenheit.

Der Radweg zwischen dem Ortsende Weitenung und Vimbuch verläuft auf dem Hochwasserrückhaltebecken Nr. 21. Mehrere Bürger hätten aber inzwischen den maroden Zustand und Mängel des Fahrbahnbelages moniert. Daher solle dort alsbald die Fahrbahndecke erneuert werden.

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Erstellt:
4. Juni 2021, 14:30 Uhr
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