Regionalverband sucht neuen Direktor

Karlsruhe (fh) – Der Regionalverband Mittlerer Oberrhein sucht einen Nachfolger für Verbandsdirektor Gerd Hager. Dieser hat allerdings bis zum Ende seiner Amtszeit im Februar noch einiges vor.

Die Amtszeit von Verbandsdirektor Gerd Hager endet im Februar. Bis dahin hat er noch einiges vor. Foto: RVMO/Archiv

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Die Amtszeit von Verbandsdirektor Gerd Hager endet im Februar. Bis dahin hat er noch einiges vor. Foto: RVMO/Archiv

Planung geht nie zu Ende, ist sich Gerd Hager, Verbandsdirektor des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein (RVMO) sicher. Und dennoch ist für ihn nach 21 Jahren die Zeit gekommen aufzuhören. Hagers Amtszeit endet im Februar 2022. Seit dieser Woche sucht der Regionalverband einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für seinen Job.

In den nächsten acht Monaten hat Gerd Hager allerdings noch so einiges vor. „Ich übergebe den Staffelstab im Vollsprint“, formuliert er im BT-Gespräch. Drei große Themen habe er noch auf seiner To-do-Liste: Die Gesamtfortschreibung des Regionalplans, außerdem die intensive Suche mit der Bahn nach Trassenvarianten zwischen Karlsruhe und Mannheim sowie den Teilplan Klimaschutz – und darüber mit dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen in Dialog zu kommen.

Den Regionalverband sieht er als Teil der kommunalen Familie, verwurzelt in den Städten, Gemeinden und Kreisen. Das haben sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren deutlich gebessert. Nun kommen neue Herausforderungen auf den künftigen Verbandsdirektor zu.

Mit Neugierde blickt Hager darum auf das laufende Bewerbungsverfahren. „Wir wollen den oder die Beste“, sagt er und ist gespannt, wer seine Aufgaben zu Ende führen wird.

Klimaschutz und Biodiversität als Zukunftsaufgaben

Als große Zukunftsaufgabe nennt er außerdem den Klimaschutz. „Wir werden an unserem Beitrag zum Klimaschutz gemessen werden“, ist Hager sich sicher. Außerdem werde die Bedeutung von Biodiversität zunehmen. Mit Blick auf die erheblichen Ansprüche an die Raumnutzung und die Auswirkungen von Landwirtschaft, Siedlung und Mobilität, werde die Biotopvernetzung im Offenland in Zukunft noch für Diskussionen sorgen.

Persönlich fällt dem 66-Jährigen das Loslassen dieser Aufgaben alles andere als leicht. „Ich arbeite richtig gerne“, sagt Hager. Der Übergang werde darum hart für ihn ausfallen. Neben Reisen und seinen Enkeln wartet aber auch schon das ein oder andere Buchprojekt über räumliche Planung auf ihn.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Fiona Herdrich

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Erstellt:
21. Juli 2021, 09:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 55sec

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