Rewe-Bau soll bis Juli 2022 stehen

Durmersheim (HH) – Die Bauarbeiten für den Rewe-Supermarkt im Süden Durmersheims haben nun mit dem Spatenstich offiziell begonnen. Ein genauer Eröffnungstermin ist noch nicht bekannt.

Spatenstich: Zum Baubeginn für den Rewe-Markt im Süden von Durmersheim greifen Bürgermeister Andreas Augustin (Mitte) und Projektverantwortliche zur Schaufel. Foto: Helmut Heck

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Spatenstich: Zum Baubeginn für den Rewe-Markt im Süden von Durmersheim greifen Bürgermeister Andreas Augustin (Mitte) und Projektverantwortliche zur Schaufel. Foto: Helmut Heck

Den Supermarkt, der am Südrand von Durmersheim schon bald Form annehmen wird, kann man sich schon anschauen: Die Vision der Außenansicht ist als Großbild auf dem Bauschild zu sehen, das seit einigen Wochen am Standort der künftigen Einkaufsstätte steht. Die Bauarbeiten für den Markt haben kürzlich begonnen, am Mittwoch erfolgte der offizielle Spatenstich.

Zu dem symbolischen Akt in kleiner Runde begrüßte Bürgermeister Andreas Augustin vom Betreiber Rewe den Gebietsverantwortlichen Jörg Schneider, Joachim Feyrer (Chef der Balinger Projektentwicklungsfirma Conzept) sowie Geschäftsführer Bernd Baur und Bauleiter Alfred Müller vom ausführenden Generalunternehmen Amos aus Brackenheim. Feyrer ging mit großer Zuversicht von der Fertigstellung des Gebäudes mit Parkplatz bis Juli nächsten Jahres aus. In der Oberrheinregion sei ein harter Winter eher nicht zu befürchten, befürchtet er keine Unterbrechung.

2.000 Quadratmeter Nutzfläche

Wichtig war ihm und Baur der Hinweis, dass man für die Beauftragung von Gewerken durch Subunternehmen vornehmlich auf regionale Firmen zugehen wolle. Wenn das Gebäude im nächsten Sommer an Rewe übergeben ist, wird die Einrichtung unter Regie der Handelskette noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Ein Eröffnungsdatum stehe noch nicht fest, war zu erfahren.

Wie auf dem Bauschild zu lesen ist, wird der Markt eine Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern aufweisen. Dem Vernehmen nach werden knapp drei Viertel davon Verkaufsfläche sein. Während der Einkaufsmarkt den südlichen Teil des erschlossenen Geländes belegen wird, ist die Nutzung der nördlichen Hälfte auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch unklar. Bevor Corona alles über den Haufen warf, gab es Interesse für ein Gemeinschaftsprojekt zur Betreuung von Behinderten. Die Reha Südwest hatte vor, ein Wohnheim zu bauen, die Lebenshilfe Rastatt/Murgtal wollte unter eigener Regie eine Tageseinrichtung anbinden. Auf BT-Anfrage betonte der Lebenshilfe-Stiftungsvorstand Hasso Schmidt-Schmiedebach gestern, dass seine Organisation großen Bedarf, insbesondere für ältere Personen, an einer Tagesstätte im Bereich der Hardtgemeinden habe und die Sache weiterverfolgen wolle. Dazu stünden unter anderem noch Gespräche mit dem Landkreis bezüglich der Finanzierung bevor. Zudem warte man auf die Entscheidung der Reha Südwest, wie es von deren Seite weitergeht.

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Erstellt:
17. September 2021, 16:00 Uhr
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