Roland Huck gewinnt Rätsel zum Jahresrückblick

Baden-Baden (hol) – Nur beim vergoldeten Petrus ist Nachhilfe nötig: Roland Huck aus Sandweier liegt beim rätselhaften Jahresrückblick 2020 durchweg richtig und gewinnt einen 75-Euro-Gutschein.

Zum ersten Mal mitgemacht und gleich gewonnen: Roland Huck aus Sandweier. Foto: Harald Holzmann

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Zum ersten Mal mitgemacht und gleich gewonnen: Roland Huck aus Sandweier. Foto: Harald Holzmann

„Na, das ist ein schöner Start ins neue Jahr“, sagt BT-Leser Roland Huck. Der Sandweierer freut sich: Er hat beim rätselhaften Jahresrückblick des BT auf 2020 zehn richtige Antworten gegeben und hatte Glück bei der Ziehung. Sein Gewinn: ein 75-Euro-Gutschein, der in vielen Geschäften in Mittelbaden einlösbar ist.

Der 61-Jährige stammt aus Kuppenheim und ist vor zwölf Jahren nach Sandweier gezogen. „Ich bin Mitleser“, sagt er. Seine Lebensgefährtin hat das BT im Abo. Neun der zehn Fragen zum abgelaufenen Jahr habe er selbst beantworten können. „Ein bisschen nachdenken musste ich schon. Aber ich kam drauf“, sagt er. Nur bei der Frage danach, welcher „goldene Mann“ im Juli wieder seinen Platz hoch über der Kurstadt eingenommen hat, da musste die Freundin ein wenig helfen. „Es war der Petrus auf der Stiftskirche“, sagt er. Jetzt freut sich Roland Huck über den Gewinn.

Außergewöhnliches Hobby

Der erfolgreiche Rätselrater hat viele Jahre bei Daimler in Gaggenau gearbeitet und befindet sich derzeit in der Phase der passiven Altersteilzeit. Wobei das Wörtchen „passiv“ nicht unbedingt wörtlich zu nehmen ist. Langeweile plagt den Sandweierer jedenfalls nicht. Er baut Schwerlastfahrzeuge im Maßstab 1:87 als Modelle nach, radelt und wandert gerne und betreibt zudem ein ungewöhnliches Hobby: Aus alten Balken und Holzteilen aus Abrissbauten konstruiert er mit Hilfe von LED-Leuchtmitteln ganz eigene Lichtspiele – für den Innenraum ebenso wie für den Garten. „Zu Weihnachten hatte ich jetzt einen Christbaum aus Holz mit LED-Lichtern bestückt“, erzählt er. „Ich mache eben, was mir so einfällt.“ Und dann schmücke er damit seine Wohnung und seinen Garten und beschenke Bekannte und Verwandte mit den Früchten seiner Kreativität.

Für regelmäßige BT-Leser stellte die Lösung des Jahresrätsels 2020 kein Problem dar. Rund 80 Teilnehmer ließen das Jahr für unser Gewinnspiel noch einmal Revue passieren – und sehr viele hatten auch die richtigen Antworten zu den zehn kuriosen Schlagzeilen aus den zurückliegenden zwölf Monaten parat. So musste die Glücksfee entscheiden.

Lösungen im Überblick

Im Januar verbringt Nicolas Cage seinen Geburtstag in der Kurstadt und bringt einen Hauch Hollywood nach Baden-Baden. Wenige Tage später starten die Bauarbeiten an der Fieserbrücke mit der Demontage eines Schildes, das die Durchfahrt auf Fahrzeuge mit einem Höchstgewicht von zwölf Tonnen beschränkt. Regenfluten gehen Anfang Februar über Baden-Baden nieder. Im Wasser des Grobbachs bei der Geroldsauer Mühle versinkt ein Bagger. Im April werden auf den Wiesen im Obstgut Leisberg erstmals Schottische Hochlandrinder gesichtet. Die Wasserbüffel sorgen dagegen im Naturschutzgebiet Bruchgraben für kürzeres Gras. Im Juni suchen Touristenmassen die Geroldsauer Wasserfälle heim: Sie wollen die Blüte der Rhododendren sehen. Wenige Tage später läuft erstmals ein Werbespot für die Kurstadt zur Hauptsendezeit im Fernsehen - und zwar nach den Heute-Nachrichten im ZDF. Im Juli wird der frisch vergoldete Petrus wieder auf die Spitze des Turmes der Stiftskirche gesetzt. Kunst entsteht im September an einer Hausfassade in der Fürstenbergallee. Und im Dezember halten Bauarbeiter auf dem Vincenti-Areal irrtümlich einen alten Wasserboiler für eine Weltkriegsbombe, wodurch ein großer Polizeieinsatz ausgelöst wird.

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Erstellt:
14. Januar 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 35sec

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