„Rote Brücke“ nimmt in Forbach wieder Fahrt auf

Forbach (mhr) – Dem Kunst- und Kulturverein „Die Rote Brücke“ verhilft eine Portospenden-Aktion der Netze BW zu weiteren Aktivitäten.

Künstler, Hotelier und Rote Brücke-Mitglied: Yan Chang. Foto: Margrit Haller-Reif

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Künstler, Hotelier und Rote Brücke-Mitglied: Yan Chang. Foto: Margrit Haller-Reif

„Es war ein so schöner Tag auf der Roten Lache – im späten Winter“, sagt Yan Chang und weist auf das Stimmungsbild in Öl auf der Staffelei. Es ist das jüngste Werk des Malers, Hoteliers und Vorstandsmitglieds des Kunst- und Kulturvereins „Die Rote Brücke“.

Derzeit bleibe nur wenig Zeit für das Malen, „im Sommer herrscht bei uns Hochbetrieb, da müssen wir unseren Lebensunterhalt verdienen.“ Gleichwohl gab es für den Verein, bei dem die Fäden im Arthotel „Waldhaus“ zusammenlaufen, Grund zur Freude: Die Portospenden-Aktion der Netze BW verhilft der coronagebeutelten „Roten Brücke“ zu weiteren Aktivitäten.

Einen schönen Tag erlebte dadurch auch Eckhard Schneider. Und nicht nur der erste Vorsitzende des 2018 gegründeten Vereins, dessen Schwerpunkte in der regionalen und internationalen Entwicklung kultureller Zusammenarbeit sowie dem Austausch einzelner Kunstsparten liegen, freut sich sehr: „Gerade in Zeiten wie diesen hilft uns jeder Euro und jede Unterstützung unserer Arbeit weiter und erst recht eine so unverhoffte Spende. Auf diese Weise können wir die in der Pandemie auf Eis gelegten Projekte wieder in Angriff nehmen.“

Eine besonders schöne Überraschung“ ist dieser Anlass auch für die Gausbacher Bestsellerautorin Beate Rygiert vom „Rote Brücke“-Vorstandsteam.

Natur trifft Kultur

Schneiders Dank richtet sich ebenso an Bürgermeisterin Katrin Buhrke. Auf ihren Vorschlag hin kam die Portospenden-Aktion der Netze BW im ersten Jahr dem Schulförderverein der Klingenbachschule zugute, danach der Sozialstation Forbach-Weisenbach und nun der „Roten Brücke“. Die Idee hinter dem Verein habe ihr schon immer gefallen. „Und ich bin überzeugt, dass diese Spende im Bereich Kunst und Kultur gut angelegt ist.“ Sie gibt den Dank weiter an all jene Forbacher, die ihren Zählerstand online eingeben und auf diese Weise diese Spenden überhaupt ermöglichen. Die Portospenden-Aktion komme auch in Forbach gut an und trage entsprechend Früchte, so Thomas Pfeifle, Kommunalberater der Netze BW und Überbringer der Spenden-Nachricht, bei der Scheckübergabe. Laut Pfeifle geben inzwischen deutlich mehr Forbacher Bürger ihren Zählerstand online durch als noch im Jahr 2019. So wird das Porto in eine Spende umgemünzt.

Prämie für ungenutzte Zählerkarte

Zahlt doch die Netze BW eine Prämie für jede ungenutzte Zählerkarte, wenn der Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern stattdessen elektronisch übermittelt wird. Als Anreiz spendet der Netzbetreiber das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort.

In Forbach kamen auf diese Weise im vergangenen Jahr 1.234,80 Euro zusammen, die dieses Mal für freudige Überraschung beim Kunst- und Kulturverein „Die Rote Brücke“ sorgten.


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