SBFV: Entscheidung nach Ostern

Freiburg (rap) – Durch die Beschlüsse der vergangenen Bund-Länder-Konferenz rückt ein Abbruch der regionalen Fußballsaison 2020/21 näher. Doch mit einer endgültigen Entscheidung zögert der SBFV noch.

Der Ball dürfte in dieser Saison wohl nicht mehr rollen: Dem regionalen Fußball droht eine weitere Saison mit vorzeitigem Ende. Foto: Frank Seiter/Archiv

© toto

Der Ball dürfte in dieser Saison wohl nicht mehr rollen: Dem regionalen Fußball droht eine weitere Saison mit vorzeitigem Ende. Foto: Frank Seiter/Archiv

Wirklich erfreut dürfte der Südbadische Fußballverband (SBFV) rund um Präsident Thomas Schmidt nicht gewesen sein, als die Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz feststanden. Wie befürchtet, wurde der vierte Öffnungsschritt für den Amateursport ausgesetzt. Dieser wäre jedoch auf dem Weg zurück Richtung Spielbetrieb von elementarer Wichtigkeit gewesen, hätte er doch Kontaktsport bei einer regionalen Inzidenz unter 100 ab dem 22. März zugelassen, bei einem Wert unter 50 gar ohne tagesaktuellen Schnelltest. Dieses Wunschszenario ist nun Makulatur, Realität ist ein verlängerter Lockdown bis zum 18. April. Dadurch rückt ein Abbruch der Saison immer näher, wie auch der SBFV am Dienstagmittag erklärte: „Mit den gestrigen politischen Entscheidungen wird es immer unwahrscheinlicher, dass der Spielbetrieb im Amateurfußball nach einer angemessenen Vorbereitungszeit bis zum 9. Mai wieder aufgenommen und die Saison 2020/21 zu einem sportlichen Abschluss gebracht werden kann.“

Vito Voncina, der Vorsitzende des Bezirks Baden-Baden, hatte dem BT bereits am Wochenende gesagt, dass er persönlich „für einen sofortigen Abbruch“ plädiert: „Die Vereine wollen jetzt eine klare Ansage.“ Auch präsentierte der Verband das weitere Vorgehen: Der SBFV-Vorstand werde in einer Sitzung nach Ostern darüber beraten, ob eine Fortsetzung der Runde realistisch ist oder sie doch annulliert werden muss. In den nächsten Tagen, so der SBFV, finde ein Austausch in den zuständigen Gremien und zwischen den drei baden-württembergischen Fußballverbänden statt. Wie bereits in der vergangenen Saison streben die Verbände eine einheitliche Lösung an.

Ihr Autor

den BT-Redakteuren Moritz Hirn und Christian Rapp

Zum Artikel

Erstellt:
23. März 2021, 15:34 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.