SV Bühlertal: Manuel Vogt übernimmt Traineramt

Bühlertal (rap) – Fußball-Verbandsligist SV Bühlertal hat nach dem angekündigten Rückzug von Trainer Johannes Hurle im Sommer schnell reagiert: Zur Saison 20222/23 wird Manuel Vogt SVB-Coach.

Früher bereits insgesamt sechs Jahre für den SV Bühlertal als Spieler am Ball, ab Sommer dann als Trainer: Manuel Vogt. Foto: Frank Seiter

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Früher bereits insgesamt sechs Jahre für den SV Bühlertal als Spieler am Ball, ab Sommer dann als Trainer: Manuel Vogt. Foto: Frank Seiter

Ein altbekanntes Gesicht kehrt auf den Mittelberg zurück: Manuel Vogt wird im Sommer das Traineramt von Johannes Hurle, der sich für eine „schöpferische Auszeit“ entschieden hat, beim Fußball-Verbandsligisten SV Bühlertal übernehmen. Dies bestätigten am Freitag sowohl Vogt als auch Bühlertals Sportvorstand Thorsten Werner. „Ich freue mich auf die Aufgabe. Ich war etwas überrascht, als sich der SV Bühlertal bei mir gemeldet und angefragt hat“, sagt Vogt. „Die Vorfreude ist jedenfalls sehr groß, mich in der Verbandsliga zu beweisen.“

Die Gespräche mit den SVB-Verantwortlichen seien „sehr offen“ und „sehr ehrlich“ gewesen, erklärt Vogt, der das Fußball-ABC bei seinem Heimatverein SV Oberachern erlernt hat. „Wir freuen uns, dass sich Manuel für uns entschieden hat. Er ist ein junger, ehrgeiziger Trainer, der in den Gesprächen wahnsinnig überzeugt hat“, sagt Werner.

SVB-Vergangenheit als Spieler

Vogt kennt den Bühlertäler Mittelberg beinahe in- und auswendig. Insgesamt sechs Jahre schnürte er die Kickstiefel für den SVB, spielte sowohl in der Bezirks-, Landes- und Verbandsliga für die Rot-Weißen. Zudem war er für den SV Oberachern und FV Gamshurst aktiv. Derzeit ist der 37-Jährige noch Trainer des A-Kreisliga-Tabellenführers SV Fautenbach. Im vergangenen Jahr gelang Vogt mit dem SVF ein beachtlicher Erfolg – der Gewinn des Bezirkspokals. Zuvor war der Familienvater drei Jahre Spielertrainer beim SV Leiberstung, ehe er – ähnlich wie Hurle – eine einjährige Auszeit nahm, bevor er beim SVF anheuerte. Mit Fautenbach hat Vogt aber noch große Ziele, ehe er den Verein nach drei Jahren Richtung Mittelberg verlassen wird. „Ich will mit dem SVF unbedingt noch den Aufstieg in die Bezirksliga feiern.“

Mit der Vogt-Verpflichtung bleibt der Verbandsligist auch seinem Beuteschema treu und setzt weiter auf junge, ehrgeizige Trainertalente. Heiko Grajewski wurde einst aus der Kuppenheimer Jugendabteilung verpflichtet, Michael Santoro kam – wie nun Vogt – von einem A-Ligisten auf den Mittelberg und Hurle war zuvor als Trainer im Nachwuchsleistungszentrum des Karlsruher SC tätig. „Inzwischen sollte man die Art und Weise kennen, wie wir agieren. Jetzt greifen wir mit Manu wieder darauf zurück: Jung, menschlich top, fußballerisch gut. Er hat einen klaren Plan und klare Ideen. Und das Fundamentalste: Er ist ehrgeizig ohne Ende in Bezug auf das Trainersein. Das sind für uns die Grundsatzkriterien gewesen“, skizziert Werner die Trainersuche.

Vogt: „SVB weiter in der Verbandsliga etablieren“

Auch Johannes Hurle ist von der Wahl seines Nachfolgers angetan. „Ich kenne Manuel und freue mich extrem, dass er mein Nachfolger wird. Damit hat der SVB eine tolle Lösung gefunden“, sagt der 31-Jährige. „Er wird neue Impulse setzen, eine neue Ansprache wählen, einen neuen Blickwinkel darauf haben“, erklärt Hurle, der ab Sommer aber weiterhin ab und zu auf dem Mittelberg zu sehen sein wird. „Dann aber als großer Fan des SV Bühlertal.“ Bis dahin sei es sein Ziel, einen „optimalen Übergang zu schaffen“, damit Vogt aus einer guten Position heraus das Team weiterentwickeln kann. Derzeit belegt die Hurle-Elf den elften Platz in der Verbandsliga Südbaden.

„Johannes hat eine super Arbeit geleistet. Darauf will ich aufbauen. Im Sommer stoßen viele Jugendliche dazu, die es gilt, im Verbandsligakader zu integrieren. Ich will den SVB mit meiner eigenen Handschrift weiter voranbringen und dafür sorgen, dass wir uns in der Verbandsliga weiter etablieren“, sagt Vogt, der auf konkrete Tabellenplatzierungen als Ziel verzichtet.

In den nächsten Wochen stehe gemeinsam mit Sportvorstand Thorsten Werner auch die Kaderplanung für die kommende Saison an. Denn eins ist klar: Nach seiner erfolgreichen Zeit als Spieler im roten SVB-Trikot möchte Manuel Vogt auch als Trainer eine nicht minder erfolgreiche Ära auf dem Mittelberg einläuten.

Ihr Autor

BT-Redakteur Christian Rapp

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Erstellt:
17. Dezember 2021, 17:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 53sec

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