SV Bühlertal startet unentschieden in die Saison

Bühlertal (rap) – Nach einem 1:1 gegen den SV Weil ist die Stimmung beim SV Bühlertal zwiespältig. Der erhoffte Auftaktsieg blieb zwar aus, trotzdem kann Gutes aus der Partie mitgenommen werden.

Als spielüberlegene Mannschaft auswärts unentschieden zu spielen, fühlt sich für SVB-Trainer Johannes Hurle wie „zwei verlorene Punkte an“. Foto: Frank Seiter

© toto

Als spielüberlegene Mannschaft auswärts unentschieden zu spielen, fühlt sich für SVB-Trainer Johannes Hurle wie „zwei verlorene Punkte an“. Foto: Frank Seiter

Auch nach einer Mütze voll Schlaf wusste Johannes Hurle nicht so recht, wie er den Auftakt in die Fußball-Verbandsliga nun bewerten sollte. Am Samstagmittag startete sein SV Bühlertal mit einem 1:1 beim SV Weil in die Saison. Ein Punkt in der Fremde, so stets die Devise des 31-Jährigen, ist eigentlich immer gut. Wenn man aber – wie der SVB in der Grenzstadt – „über weite Strecken die spielüberlegene Mannschaft ist und reihenweise Chancen hat“, analysierte Hurle, fühlt sich so ein Remis auch schnell mal wie „zwei verlorene Punkte an“.

Andererseits, dafür ist der Pädagoge bereits zu lange im Fußballgeschäft, ist die Chance auch relativ hoch, dass man so ein Spiel auch verliert – vor allem wenn man in der Schlussphase erst einen Foulelfmeter verschießt und wenig später aus wenigen Metern die Latte trifft. „Normalerweise verliert man dann so eine Partie“, sagte Hurle. Dass dem nicht so war, lag auch am goldenen Händchen des SVB-Trainers. Schließlich erzielte der kurz zuvor erst eingewechselte Nicolas Weis in Minute 87 den Bühlertäler Ausgleich.

SVB-Trainer zeitweise „am Rande der Verzweiflung“

Dabei mussten die Gäste, obwohl bereits in der Anfangsphase spielbestimmend, nach 15 Minuten den Rückstand schlucken: Buba Ceesay nutzte einen individuellen Fehler in der SVB-Abwehr aus und ließ Torhüter Niklas Cholewa keine Chance. In der Folge schüttelte sich die Hurle-Elf kurz und spielte weiter gefällig nach vorne. Doch der Ausgleich sollte vor der Pause noch auf sich warten lassen, auch weil Gregor Dörflinger nur das Aluminium traf.

Nach der Pause erhöhte der SVB dann vollends die Schlagzahl, ermöglichte den Hausherren dadurch aber einige Kontergelegenheiten, die die Gäste aber schadlos überstanden. Selbst erspielte sich die Mittelberg-Truppe nun reihenweise gute Torchancen, doch der Ball wollte nicht rein. Nico Westermann scheiterte am Pfosten (73.), Moritz Keller gar per Strafstoß aus elf Metern an SVW-Keeper Sandro Keller (82.). Als Bruder Philip Keller schließlich aus wenigen Metern nur die Latte traf (84.), war Hurle „am Rande der Verzweiflung“.

Ihr Autor

BT-Redakteur Christian Rapp

Zum Artikel

Erstellt:
8. August 2021, 16:47 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 02sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.