SV Sinzheim veranstaltet Heinz-von-Heiden-Cup

Sinzheim (rap) – Nach einem Jahr Corona-Zwangspause messen sich am Samstag beim traditionsreichen Heinz-von-Heiden-Cup im Fremersbergstadion wieder verheißungsvolle Fußball-Talente.

Standen sich 2019 im Finale gegenüber: Die Jugendmannschaften der TSG Hoffenheim und des SV Elversberg (schwarzes Trikot). Foto: Frank Seiter

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Standen sich 2019 im Finale gegenüber: Die Jugendmannschaften der TSG Hoffenheim und des SV Elversberg (schwarzes Trikot). Foto: Frank Seiter

Ein klein wenig stolz ist Jochen Sammüller dann doch, liegt ihm der Jugend- und Kinderfußball doch besonders am Herzen. Und gerade der Fußball-Nachwuchs musste in den vergangenen eineinhalb Jahren einige Nackenschläge verkraften, hieß der hartnäckige Gegner doch Corona: Der Spielbetrieb ruhte, selbst an ein geregeltes Training war bis vor wenigen Wochen nicht zu denken.

Nun aber rollt der Ball wieder – und auch beim SV Sinzheim atmen sie auf: Denn am Samstag findet unter dem Fremersberg der traditionsreiche Heinz-von-Heiden-Cup statt. Fünf U-17-Bundesligisten haben zugesagt, dazu gesellt sich die U 19 des SV Sinzheim. „Wir sind schon erleichtert, dass wir das Turnier ausrichten können, dass die Jugendlichen wieder eine Möglichkeit erhalten, sich auf Wettbewerbsniveau zu messen“, sagt Sammüller, seines Zeichens Vorstand Jugend beim Fußball-Landesligisten.

Den Verantwortlichen ist es wieder mal gelungen, ein qualitativ hochwertiges Teilnehmerfeld auf die Beine zu stellen. „Unser Jugendleiter Andreas Kraft hat ein exzellentes Netzwerk, nicht nur zu unserem Kooperationspartner Karlsruher SC, sondern auch im gesamten süddeutschen Raum“, erklärt Sammüller. Gerade für die Bundesliga-Talente sei das Turnier „mit die erste Gelegenheit“ nach der langen Corona-Zwangspause, so der Sinzheimer Vorstand.

30 Helfer eingespannt

In der Gruppe A messen sich die Talente des 1. FC Nürnberg, 1. FC Heidenheim und die U 19 des Gastgebers. In der Gruppe B dürfte das ewig junge badisch-pfälzische Derby zwischen dem KSC und dem 1. FC Kaiserslautern im Fokus stehen, komplettiert wird das Duo von der Spvgg Unterhaching. Anpfiff der ersten Partie ist um 14 Uhr im Fremersbergstadion, der Eintritt ist frei. Eine Begegnung dauert 40 Minuten, beide Plätze werden genutzt. Die Platzierungsspiele beginnen um 16.45 Uhr, das Finale wird gegen 17.35 Uhr angepfiffen.

Damit das Event – gerade in Corona-Zeiten – sorgenfrei über die Bühne gehen kann, sind rund 30 Helfer eingespannt. „Die Sicherheit steht an erster Stelle“, sagt Sammüller und berichtet von einem ausgeklügelten Hygienekonzept: Die Kontaktdatenerfassung erfolgt über die Luca-App, das weitläufige Gelände bietet reichlich Platz für die Zuschauer und selbst die Teams kommen sich nicht in die Quere, da auch die Kabinen der angrenzenden Fremersberghalle genutzt werden.

Sportlich erwartet Sammüller spannende Spiele, zumal die Nürnberger, Heidenheimer und Unterhachinger Talente erstmals mit von der Partie sind. „Die haben eine lange Anfahrt bis nach Sinzheim, dementsprechend motiviert werden sie sein. Die sind nicht hier, um einen Blumentopf zu gewinnen“, meint Sammüller. Sein Siegertipp: „Die Clubberer machen das.“

Ihr Autor

BT-Redakteur Christian Rapp

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Erstellt:
15. Juli 2021, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 15sec

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