Sanierung der Gernsbacher Stadtmauer gestartet

Gernsbach (BT) – Die Sanierung der denkmalgeschützten Stadtmauer beim Gleisle-Areal hat begonnen. Das teilt die städtische Pressestelle mit.

Die Experten machen sich vor Ort ein Bild über die denkmalgerechte Sanierung der historischen Gernsbacher Stadtmauer. Foto: Stadt Gernsbach

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Die Experten machen sich vor Ort ein Bild über die denkmalgerechte Sanierung der historischen Gernsbacher Stadtmauer. Foto: Stadt Gernsbach

Die Bauträgerfirma Emely konnte jetzt eine erste Probefläche dem durch die Stadt Gernsbach beauftragten Gutachter Professor Erwin A. Schwing präsentieren. Auch die zuständige Bauleiterin Fatma Souidene machte sich vor Ort ein Bild über die Sanierungsarbeiten. Eine Abstimmung mit dem Denkmalamt werde in Kürze erfolgen, damit die Gernsbacher Stadtmauer am Fuße der Altstadt weiter fach- und denkmalgerecht verfugt, verankert und stabilisiert werden kann. Damit rückt die Realisierung des Projekts zur Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit Tiefgarage einen großen Schritt näher, informiert die Stadt: „Voraussetzung für den Beginn des Wohnhausbaus ist der Abschluss der Arbeiten zur Sanierung der historischen Stadtmauer.

Projekt verbindet Wohnbau und Denkmalschutz

Auf einer Länge von 42 Metern und auf einer Höhe von bis zu vier Metern umschließt sie das Baugrundstück nach Süden und Osten. Voraussetzung für den Arbeitsbeginn an der Mauer war ein umfangreiches Sicherungskonzept, das Professor Schwing (Karlsruhe) erstellt hat und das mit den Denkmalschutzbehörden abgestimmt ist. Die Genehmigung des Projekts, das Wohnbau und Denkmalschutz verbindet, erfolgte in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachbehörden, insbesondere dem Landesamt für Denkmalpflege.“

Elf barrierefreie Wohneinheiten im Herzen der Altstadt

Die Bauträgerfirma Emely unter ihrem Projektleiter Elschad Kasimov und die Stadtverwaltung arbeiten bei der Ablaufplanung eng zusammen. Entstehen werden elf barrierefreie Wohneinheiten bei zwingendem Erhalt des denkmalgeschützten Mauerwerks. Der Zwinger wird künftig der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden. „Dies ist ein spannendes und langfristiges Projekt am Fuße des Altstadtbuckels, das zeigen kann, dass sich historische Zeugnisse und moderne Architektur einander ergänzen können“, so Jürgen Zimmerlin abschließend.


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