Sanierungsstart im Bergweg in Weisenbach

Weisenbach (ww) – Die Sanierung des Bergwegs hat begonnen. Sie wird bis Anfang Oktober in zwei Abschnitten erfolgen.

Die Sanierung des Weisenbacher Bergwegs beginnt mit Baggerbiss und Spatenstich. Foto: Walter Wörner

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Die Sanierung des Weisenbacher Bergwegs beginnt mit Baggerbiss und Spatenstich. Foto: Walter Wörner

Bürgermeister Daniel Retsch, Stefan Huber (Ingenieurbüro Baumeister), Bauhofleiter Heiko Großmann, Thomas Welle (Geschäftsführer Baufirma) und Rechnungsamtsleiter Werner Krieg starteten mit Baggerbiss und Spatenstich die Arbeiten. Schon durch die Größe des Baggers wurde der beengte Straßenraum deutlich. Die Straße ist in schlechtem, teilweise sehr schlechtem Zustand. Die Wasserleitung ist 70 Jahre alt und teilweise noch älter. Auch der Abwasserkanal ist in Teilbereichen beschädigt. Da der Bergweg im Sanierungsgebiet „Ortsmitte I“ liegt und der Bewilligungszeitraum für dieses Sanierungsgebiet im kommenden Frühjahr endet, zeichnete sich für die Kommune letztmals in diesem Jahr die Möglichkeit ab, für diese Maßnahme entsprechende Sanierungsmittel zu verwenden. So waren sich Gemeinderat und Verwaltung in ihrem Beschluss einig, die Sanierung anzugehen.

Nach entsprechender Planung und Ausschreibung konnten die Arbeiten durch den Weisenbacher Gemeinderat am 15. Oktober des vergangenen Jahres an die Firma Josef Welle aus Vimbuch zu einer Angebotssumme von rund 783.000 Euro für die reinen Baukosten vergeben werden.

Wasser-Notversorgung aufgebaut

Im Abwasserbereich ist der Teilneubau eines Kanals, teilweise als Inlinersanierung, vorgesehen. Einschließlich der Nebenkosten, wie Ingenieurhonorar und Ausschreibungskosten, sind dafür rund 240.000 Euro kalkuliert. Aus der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft wurde der Gemeinde ein Zuschuss von rund 126.000 Euro bewilligt. Für die Wasserversorgung fallen Nettokosten einschließlich der Nebenleistungen von rund 265.000 Euro an.

In einem Teilbereich des oberen Bergwegs wird durch einen kompletten Neubau und den dadurch geschaffenen Ringschluss die Wasserqualität erheblich verbessert und die Verkeimungsgefahr in der bisherigen Stichleitung deutlich minimiert. Dafür ist ein Zuschuss von rund 57.200 Euro bewilligt. Für den eigentlichen Straßenbau betragen die Gesamtkosten rund 407.000 Euro. Aus dem Landessanierungsverfahren rechnet die Gemeinde mit einem Zuschuss von 190.000 Euro. Aus dem Ausgleichsstock sind zudem Zuschüsse von 30.000 Euro bewilligt.

Mit dem Spatenstich wurde nun im unteren Bereich des Bergwegs unmittelbar entlang der Stadtbahntrasse mit den Bauarbeiten begonnen. Zunächst musste eine Wasser-Notversorgung für die Anwohner aufgebaut werden. Danach begannen die Tiefbauarbeiten. Diese werden im unteren Streckenabschnitt bis voraussichtlich Anfang Juni dauern. Danach werden die Arbeiten im oberen Streckenabschnitt bis etwa Anfang Oktober fortgeführt.

Wegen der beengten Platzverhältnisse sind jeweils Vollsperrungen erforderlich. Eine Zufahrt zu den betroffenen Anwesen in den jeweiligen Bauabschnitten ist daher nicht möglich. Zu Fuß können diese jederzeit erreicht werden. Bürgermeister Daniel Retsch warb beim Spatenstich um Verständnis der Anwohner für die Beeinträchtigungen während der Bauphase. Sie würden nach der Fertigstellung mit einer neuen Straße belohnt.

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1. April 2021, 13:13 Uhr
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