Schöck AG steigt bei generic.de ein

Baden-Baden (vo) – Die Baden-Badener Schöck AG ist seit Anfang des Jahres mit 25 Prozent am Karlsruher IT-Dienstleister generic.de software technologies AG beteiligt.

Gemeinsame Ziele: Die beiden Vorstandsvorsitzenden Mike Bucher (links) und Michael Puder. Foto: Schöck

Gemeinsame Ziele: Die beiden Vorstandsvorsitzenden Mike Bucher (links) und Michael Puder. Foto: Schöck

Die Digitalisierung hat die Baubranche längst erreicht. Trotzdem tun sich immer noch viele Unternehmen in Deutschland, die nach wie vor im traditionellen Schema arbeiten, schwer mit der Einbindung neuer IT-Technologien.
Die Baden-Badener Schöck AG scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und geht einen ganz eigenen Weg: Sie holt sich die IT-Kompetenz quasi ins Haus. Seit Jahresanfang ist der traditionsreiche Bauproduktehersteller mit 25 Prozent am Karlsruher IT-Dienstleister generic.de software technologies AG beteiligt.

Die beiden Unternehmen versprechen sich von der Bündelung ihrer Kompetenzen mehr Tempo in der Entwicklung neuer digitaler Lösungen. Schöck steuert das Wissen als langjähriger Bauproduktehersteller bei, generic.de das digitale Know-how für individuelle Softwarelösungen.

„Die Gründung des Unternehmensbereichs Digitalisierung war für uns vor einem Jahr bereits ein wichtiger Schritt. Die aktuelle Corona-Situation hat die Bedeutung digitaler Lösungen und Services auf dem Bau jedoch noch einmal verstärkt“, erklärt Mike Bucher, Vorstandsvorsitzender von Schöck, den Hintergrund der neuen Unternehmensbeteiligung. „Mit generic.de greifen wir nun auch strategisch auf die Expertise ausgewiesener Spezialisten zurück. So haben wir einen kompetenten Partner an unserer Seite, mit dem wir die digitalen Planungsabläufe effizienter gestalten und individuelle Kundenanforderungen auf Basis einer nachhaltigen Softwarelösung anbieten können, der unseren hohen Qualitätsanspruch teilt“, ergänzt Bucher.

Neuer Markenauftritt von Schöck

Die Nachhaltigkeit individueller Softwarelösungen wird durch sogenanntes Clean Code Development gewährleistet – einem normgebenden Wertesystem für die Softwareentwicklung. Generic.de setzt bereits seit 2010 auf die Prinzipien und Praktiken dieses Wertesystems und hat Clean Code Development fest in seinen Unternehmensgrundsätzen verankert.

„Bei der Entwicklung individueller Softwarelösungen achten wir nicht nur auf die äußere Softwarequalität, die sich in Funktionalität, Usability und Effizienz zeigt. Genauso wichtig ist für uns die innere Qualität. Diese offenbart sich in der Nachhaltigkeit und damit Wirtschaftlichkeit einer Lösung. Speziell Individualsoftware muss langfristig flexibel sein und sich effizient auf neue Anforderungen und Umstände anpassen lassen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Michael Puder.

Parallel zur Ausweitung der Digitalisierung geht das Baden-Badener Unternehmen auch mit einem neuen Markenauftritt in die Zukunft. „Schöck hat sich in den vergangenen 30 Jahren sehr erfolgreich weiterentwickelt. Unser Unternehmen ist innovativer und internationaler denn je. Das wollen wir auch nach außen sichtbar machen“, sagt Mike Bucher. Das neue Markensignet, der „Schöck-Stempel“, soll noch stärker das Versprechen von höchster Qualität sowie einer verlässlichen Verbindung zwischen dem Unternehmen, seinen Kunden und Mitarbeitern symbolisieren.

Ursprünglich war angedacht, den neuen Markenauftritt auf der Messe Bau in München vorzustellen. Coronabedingt erfolgte dies nun online per Livestream.


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