Sommerbaustellen an Rastatter Schulen

Rastatt (waa) – An der Hans-Thoma-Schule und dem Ludwig-Wilhelm-Gymnasium finden in den Ferien diverse Baumaßnahmen statt. An der Gustav-Heinemann-Schule werden weiterhin die Brandschäden beseitigt.

Am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium wird über die Sommerferien hinaus an einer Verbindungsbrücke zwischen Haupt- und Mittelbau gearbeitet.  Foto: Alena Wacker

© Alena Wacker

Am Ludwig-Wilhelm-Gymnasium wird über die Sommerferien hinaus an einer Verbindungsbrücke zwischen Haupt- und Mittelbau gearbeitet. Foto: Alena Wacker

Während der Lehrbetrieb in den Sommerferien pausiert und die Schüler ihre freie Zeit genießen, schwingen in städtischen Schulen die Handwerker das Zepter für verschiedene Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten.

An der Hans-Thoma-Schule widmen sich die baulichen Maßnahmen der Sporthalle aus dem Baujahr 1973. Dort bestehe im Bereich der haustechnischen Anlagen und im Hallenbereich erheblicher Sanierungsbedarf, teilt die Verwaltung mit. Im Detail werden Geräteraumtore und Prallschutzwände erneuert und einige der Sportgeräte, die nicht mehr den heutigen Sicherheitsvorschriften entsprechen, ausgetauscht. Im Bereich der Sanitäranlagen sei die Einhaltung der geltenden Hygieneanforderungen zuletzt kaum mehr möglich gewesen. Daher werden Trinkwasserleitungen und Sanitärgegenstände erneuert. Bislang wurde die Sporthalle über die Heizungsanlage der Schule mit Wärme versorgt, bei dem Umbau soll diese nun einen eigenen Anschluss an das Wärmenetz erhalten. Neben verschiedenen Arbeiten im Bereich der Elektroinstallation wird auch die Barrierefreiheit der Sporthalle hergestellt. Diese wird durch den Anbau eines Aufzugs gewährleistet. Sämtliche Arbeiten sollen bis zum Schuljahresbeginn Mitte dieses Monats mit der Inbetriebnahme des neuen Schulgebäudes fertiggestellt sein. Der Gesamtkostenrahmen liegt bei einer Million Euro.

Die Spuren des Brands

An der Gustav-Heinemann-Schule steht noch immer die Beseitigung der Brandschäden durch das im Mai entstandene Feuer im Vordergrund (wir berichteten). Die städtische Pressesprecherin Heike Dießelberg erklärt, dass momentan Decken, Elektroleitungen, Türen und Leuchten in den betroffenen Bereichen saniert würden. Außerdem stünden Trockenbauarbeiten in den Klassenzimmern an. Diese sollen voraussichtlich bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Ein Austausch der Holzdeckenelemente in der Aula müsse aufgrund der aktuellen Holzknappheit jedoch zeitlich verschoben werden. Bisher stehe man bei Kosten von 142.000 Euro, so Dießelberg. Die Summe übernehme die Versicherung. Neben der Beseitigung der Brandschäden würden auch 85.000 Euro für eine Erneuerung der Beleuchtung in der Sporthalle fällig. Hierfür stehe der Stadt als Schulträger ein Förderzuschuss von etwa 34.000 Euro zur Verfügung, teilt Dießelberg mit.

Bau einer überdachten Verbindungsbrücke

Das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium arbeite momentan an einer verglasten und überdachten Verbindungsbrücke zwischen Haupt- und Mittelbau. Diese ist Bestandteil langwieriger Modernisierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von fünf Millionen Euro. Da die ausführende Firma bis Ende August in den Bauferien war, wurden zunächst Rohbauarbeiten ausgeführt. Eine Fertigstellung sei laut Dießelberg für Ende des Jahres geplant. In dieses Vorhaben fließen 360.000 Euro.

In der Sporthalle des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums finden außerdem eine Betonsanierung der Fassade sowie eine Erneuerung der Eingangstüren statt. Die Fertigstellung sei nach den Sommerferien geplant. Die Kosten für diese Maßnahmen liegen bei rund 260.000 Euro.

Ihr Autor

BT-Volontärin Alena Wacker

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Erstellt:
2. September 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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