Spazierweg in Neusatz mit Naturkulisse

Bühl (ub) – Im Ingersbachtal in der Bühler Umgebung lockt die Natur neben schönen Wanderwegen auch mit Ausblicken und Blumen. Zum Abschalten von Pandemie und Arbeit lohnt sich ein kleiner Spaziergang.

Die Sumpfdotterblume leuchtet den Spaziergängern nicht nur im Ingersbachtal gelb entgegen. Sie enthält allerdings ein schwaches Gift, weswegen man sie nicht essen sollte. Foto: Udo Barth

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Die Sumpfdotterblume leuchtet den Spaziergängern nicht nur im Ingersbachtal gelb entgegen. Sie enthält allerdings ein schwaches Gift, weswegen man sie nicht essen sollte. Foto: Udo Barth

Es bedarf nicht immer großer Touren, um in diesen von Viren beherrschten Zeiten Abwechslung und Erholung zu finden. Ein kleiner, aber feiner Spaziergang kann dazu mit wachen Sinnen verhelfen. Und wenn er danach noch durch dort geerntete Botanik dem Leib auch zu einem Kick verhilft, ist doppelt geholfen.

Das ist zum Beispiel im Ingersbachtal möglich, einem Ausflugsort im Bühler Höhenortsteil Neusatz. Wir begeben uns also mittels Fahrzeug, was aber auch durch öffentliche Verkehrsmittel möglich ist, erst einmal zur Jugendstilkirche, einem beachtenswerten Bauwerk, welches vor allem durch die Innenausmalung für Eindrücke sorgt. Der rechts gelegene Seiteneingang ist auch in diesen Zeiten offen.

Akustisches Waldbaden im Tal

Kaum draußen, geht es etwas steil aufwärts, teilweise über Holzbrücken, die den Ingersbach zum Murbach führen, den Neusatz prägenden „Fluss“. Wer dann in diesem wunderschönen Tal seine Ohren offen hält, entdeckt so manches. Etwa den trotz seiner minimalen Größe in Heavy-Metal-Manier agierenden Zaunkönig. Oder die Mönchsgrasmücke, die gerade wieder ihr Winterquartier verlassen hat. Den Kuckuck kennen wir ja, sehen wir aber kaum, und der Grünspecht, der zwischen den angrenzenden Obstbaumquartieren seine Partnerin sucht, ist auch schlecht zu sichten. Der frisst nur Ameisen. Mögen wir nicht unbedingt, deshalb suchen wir auch nach Flora, was einen Salat bereichern kann. So das Wiesenschaumkraut, oder Gänseblümchen, super nussig im Geschmack.

Das Ingersbachtal hat aber auch ganz andere Ausblicke zu bieten, so gibt es feuchte Bereiche mit dort wachsenden Sumpfdotterblumen. Nach knapp zwei Kilometer endet der Weg zwischen Kirche und Kindergarten für die Spaziergänger, die bereichert sind durch optische und auditive Wahrnehmung.

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Erstellt:
20. April 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

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