Sportgeschäft für Rastatt

Rastatt (ema) – Sportgeschäft in Rastatt? Seit Jahren Fehlanzeige. Das wird sich im Juni ändern.

Hoffnung auf neue Belebung: Im Untergeschoss der Schloss-Galerie will die Kette „Outdoor Sports Outlet“ auf 700 Quadratmetern Fläche im Juni eröffnen. Foto: av

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Hoffnung auf neue Belebung: Im Untergeschoss der Schloss-Galerie will die Kette „Outdoor Sports Outlet“ auf 700 Quadratmetern Fläche im Juni eröffnen. Foto: av

Vor elf Jahren schloss mit „Laile“ das letzte Sportgeschäft in Rastatt. Jetzt wird dieser weiße Fleck im Einzelhandel der Großen Kreisstadt wieder besetzt – und zwar in der Schloss-Galerie.

Center-Managerin Claudia Pickert-Schneider sagte dem BT, dass Anfang oder Mitte Juni „Outdoor Sports Outlet“ eröffnen wird. Die Kette hat nach eigenen Angaben neben dem Online-Handel in Deutschland 20 Filialen. Laut Pickert-Schneider ist das Unternehmen bislang oft in alten Tennishallen präsent; mit Rastatt werde der Anbieter sich erstmals in einem Einkaufszentrum niederlassen.

Das Sportgeschäft wird sich im Untergeschoss, wo auch der Edeka-Markt angesiedelt ist, auf 700 Quadratmetern ausdehnen. Diese Fläche hatte die Schloss-Galerie bislang noch nicht vermarkten können. „Das wird in Rastatt für eine Belebung sorgen“, ist Pickert-Schneider überzeugt.

Weitere Mieter in Sicht

Die Center-Managerin ist zuversichtlich, schon bald die nächsten neuen Mieter verkünden zu können. Im ersten Obergeschoss ist man im Prinzip mit zwei weiteren Nutzern auf einer Fläche von 500 Quadratmetern handelseinig. Wer einzieht, will die Verwalterin allerdings noch nicht verraten.

Noch kein Ersatz in Sicht sind für die insgesamt 400 Quadratmeter im Erdgeschoss, auf denen die Textilanbieter Vero Moda und Jack & Jones bis Ende vergangenen Jahres vertreten waren. Die beiden Ketten gaben auf, was die FCR Immobilien AG, Eigentümerin der Schloss-Galerie, auf zwei textilspezifische Probleme zurückführte: wachsender Online-Handel im Allgemeinen sowie die Textillastigkeit unter den Mietern der Schloss-Galerie im Besonderen. Vor diesem Hintergrund sei man bestrebt, so ein FCR-Sprecher, künftig eher Anbieter aus den Bereichen Full-Service-Discounter (Ge- und Verbrauchsartikel des täglichen Bedarfs), Einrichtungen und Elektro zu gewinnen.

Nach wie vor schwer tut sich FCR mit der Vermarktung der 2.500 Quadratmeter großen Flächen im zweiten Obergeschoss, die die Schloss-Galerie in den sechs Jahren ihres Bestehens noch nicht vermieten konnte. Jetzt heißt es, man sei in Gesprächen.


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