Stadt kann mit 70 Prozent Förderung rechnen

Gernsbach (stj) – Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat dem BT bestätigt, dass die Stadt Gernsbach bei ihrem Vorhaben, im Wörthgarten eine Hochwasserschutzmaßnahme zu realisieren, mit 70 Prozent Förderung durch das Land Baden-Württemberg rechnen kann.

Bange Blicke richten sich Vormittag des 2. Februar auf die Murg – hier im Bereich der Stadtbrücke Gernsbach.Juch

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Bange Blicke richten sich Vormittag des 2. Februar auf die Murg – hier im Bereich der Stadtbrücke Gernsbach.Juch

Die Stadt Gernsbach kann beim Hochwasserschutz an der Murg im Bereich Gewässer erster Ordnung (von der Murginsel bis zur Gemarkungsgrenze Gaggenau) grundsätzlich mit einer Kostenübernahme in Höhe von 70 Prozent durch das Land rechnen. Das bestätigte Irene Feilhauer, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Karlsruhe, auf BT-Anfrage.

Die Kostenaufteilung 70 (Land) zu 30 (Kommune) sei Usus an Gewässern erster Ordnung, das gelte nach aktuellem Stand auch für das jetzt geplante Vorhaben im Wörthgarten (ehemals Pfleiderer-Areal). Im vergangenen Jahr war die Machbarkeitsstudie des Büros Wald & Corbe (Hügelsheim) im Gemeinderat vorgestellt worden. Sie sieht allein für den Bereich von der Murginsel bis zur Gemarkungsgrenze Gaggenau insgesamt neun Hochwasserschutzmaßnahmen an der Murg vor, die sukzessive angegangen werden sollen. Als erstes Projekt planen Stadt und RP die Gewässeraufweitung auf dem ehemaligen Pfleiderer-Areal. Dafür sind im Haushaltsplanentwurf für dieses Jahr Planungsmittel in Höhe von 390000 Euro eingestellt. Die Reihenfolge der Hochwasserschutz-Maßnahmen legt das RP fest – in Absprache mit der Stadt und den Experten.

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Erstellt:
21. Februar 2020, 22:00 Uhr
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