Süße Sünden auf der Torteninsel

Rastatt (fuv) – Elena und Eugen Gorr sind neu auf dem Rastatter Wochenmarkt. Sie bereichern das Angebot mit ihrer Torteninsel.

Fein, fein, fein: Eugen Gorr vor seiner Torteninsel auf dem Rastatter Markt. Foto: Frank Vetter

© fuv

Fein, fein, fein: Eugen Gorr vor seiner Torteninsel auf dem Rastatter Markt. Foto: Frank Vetter

Auf dem Rastatter Wochenmarkt tut sich einiges in Sachen Angebotspalette. Seit Januar ergänzen Elena und Eugen Gorr mit ihrer Torteninsel und Thorsten Heizmann mit Kaffee- und Teespezialitäten das Marktsortiment.

Die Torteninsel weist mit ihrem Untertitel auf das Sortiment hin: „Mobile Patisserie“ steht da in geschwungener Schrift auf dem im Retrostyle designten Verkaufsanhänger. Darin steht Eugen Gorr und bietet süße Sünden an. Genauer gesagt sind es Eclairs und Cupcakes, die in den Kühlvitrinen in verschiedenen Variationen die Kundschaft anlachen.

Ein Eclair, in Deutschland auch Kaffeestange genannt, ist ein längliches, gefülltes Brandteiggebäck und stammt aus Frankreich. Auf der Torteninsel gibt es Eclairs mit Schoko, Vanille, Pistazie oder auch mit Vanille und Kokos. Cupcakes, so klärt Gorr gerne auf, sehen zwar schon wie Muffins aus, brillieren jedoch mit einem Topping. Die Tassenkuchen erhalten einen Guss oder eine Cremehaube, gerne auch mit finaler Verzierung oben drauf, wie mit einer Himbeere. Auch die Cupcakes bietet die Torteninsel in verschiedenen Variationen an. „Wir haben immer etwas Neues im Sortiment“, versichert Gorr. Wenn er „wir“ sagt, dann meint er sich und seine Frau Elena. Die zeichnet für das Naschwerk verantwortlich und ist sowohl gelernte Designerin als auch auch Lebensmitteltechnologin, Fachrichtung Konditor-Handwerk.

Angefangen mit Tortendesign

Angefangen hat Elena Gorr in Karlsruhe mit Tortendesign, wie ihr Mann erzählt. Einmal gestaltete sie eine Major-Tom-Geburtstagstorte für den Neue-Deutsche-Welle-Star Peter Schilling, so der stolze Gatte. Neben Torten-Eclairs und Cupcakes bietet die in Haueneberstein ansässige Torteninsel auch Desserts an. Im Oktober sei dann die Idee der mobilen Patisserie umgesetzt worden. Im „Törtchenmobil“ würde Eugen Gorr auch Kaffee, Tee und Kakao anbieten, das lässt er derzeit aber mit Blick auf Covid-19 sein.

Auf dem Rastatter Wochenmarkt können die Kunden immer donnerstags auf der Torteninsel an Land gehen. An zwei weiteren Tagen macht die mobile Patisserie in Karlsruhe-Durlach und in Baden-Baden Station. „Wir würden gerne auch samstags nach Rastatt kommen, aber da ist kein Platz mehr frei; wir sind auf der Warteliste“, berichtet Eugen Gorr.

Dass ein Standplatz auf dem Markt der Barockstadt samstags besonders gefragt ist, bestätigt Marktmeister Markus Lang. Auch der Donnerstag sei bei den Händlern beliebt. „Ab dem Frühjahr ist der Marktplatz an den beiden Tagen komplett voll“, so Lang. Derzeit seien natürlich die Corona-Bestimmungen zu beachten. Daher hätten auch die beiden ansonsten in der Mitte des Marktplatzes angesiedelten Blumenhändler in die Schlossstraße Richtung Ankerbrücke ausweichen müssen, erklärt er. Zum schon länger von Beschickern wie Besuchern weniger frequentierten Dienstag sagt er, dass ihn die Verwaltung unbedingt als Markttag erhalten und stärken wolle.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.