Tag des offenen Denkmals: Virtuelle Tour durch Baden-Baden

Baden-Baden (hez) – Zum Tag des offenen Denkmals wird es dieses Jahr digitale Angebote geben. So werden bestimmte Touren auch am Bildschirm möglich sein und es gibt informative Welterbe-Spaziergänge.

Besondere Sichtweisen eröffnen die 360-Grad-Blicke auf hiesige Denkmäler (hier Friedrichsbad). Foto: Städtische Internetseite

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Besondere Sichtweisen eröffnen die 360-Grad-Blicke auf hiesige Denkmäler (hier Friedrichsbad). Foto: Städtische Internetseite

Um am Programm der Kurstadt anlässlich des Tages des offenen Denkmals am morgigen Sonntag, 12. September, teilnehmen zu können, sollte man einigermaßen gut zu Fuß sein, denn Führungen stehen im Mittelpunkt. Wer nicht so mobil ist oder einfach keine Zeit hat, kann sich aber auch auf digitalem Weg anhand von diversen Angeboten im Internet informieren.

„Sein oder Schein“ heißt das diesjährige Thema des Denkmaltages. Ob Illusionen, Täuschungen, Retusche oder Rekonstruktion – Denkmale können nur dann Geschichten erzählen, wenn die Spuren ihrer Historie zu erkennen sind. Welche Rolle nimmt dabei die Denkmalpflege ein? So heißt es auf der städtischen Internetseite zum Tag des offenen Denkmals, wobei auch ausführlich das Baden-Badener Programm vorgestellt wird.

„Von den Villen der Kaiserzeit zur Stadtvilla für jedermann“

Dass man an der Oos in diesem Jahr die Erringung des Welterbe-Status‘ in den Mittelpunkt rückt, ist sicherlich nicht ungewöhnlich. Daher gibt es Rundgänge zu diesem Thema am Sonntag. Aber man kann sich auch virtuell auf die Spuren des Welterbes begeben, denn ebenfalls über die städtische Internetseite werden fünf Welterbe-Spaziergänge vorgestellt.

Da geht es dann „von den Villen der Kaiserzeit zur Stadtvilla für jedermann“, von der „bürgerlichen Badherberge zum internationalen Grandhotel“ oder „über die Flanierwege des Kurviertels hoch zum Michaelsberg“. Weitere Themen der Spaziergänge sind „die Quellen der Bäderstadt“ sowie „Villen der Jahrhundertwende rund um das Paradies“. Die Darstellungen beinhalten jeweils einen Wegeplan und interessante Informationen zu einzelnen Stationen.

Mehr grundsätzliche Erklärungen zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals – er wird in der Lutherstadt Wittenberg eröffnet – liefert die entsprechende Internetseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Da geht es dann auch ausführlich um das diesjährige Motto, wobei man besonders Bezug auf illusionistische Darstellungsmethoden nimmt.

360-Grad-Rundumblick an ausgewählten Standorten

Auch die Bürger können sich beteiligen, in dem sie zum Beispiel bei einem Gewinnspiel mitmachen und entdecken können, wie viele Mäuse im Altarbild von Lucas Cranach versteckt sind, das sich in der Stadtkirche von Wittenberg befindet. An einer Foto-Aktion kann man mit Denkmal-Schnappschüssen teilnehmen, die möglicherweise auch unerwartete Sichtweisen beinhalten.

Anregungen dazu bekommt man in Baden-Baden bei der virtuellen „Denkmaltour“ der Stadt. Geboten werden markante Einblicke in mehr oder weniger bekannte Denkmäler der Kurstadt. An ausgewählten Standorten bekommt man einen 360-Grad-Rundumblick geboten. Zu den dabei näher zu betrachtenden Denkmalen gehören zum Beispiel das Friedrichsbad, das Kurhaus, das Stadtmuseum und das Brahmshaus.

Ihr Autor

BT-Redakteur Henning Zorn

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Erstellt:
11. September 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 14sec

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