Teenager greift Helfer und Polizisten an

Rastatt (BT) – Ein verletzter Teenager, dem Passanten, Rettungshelfer und Polizisten in Rastatt helfen wollten, griff diese an. Zwei Polizisten wurden verletzt und dienstunfähig.

Der Teenager griff Helfer, Rettungskräfte und Polizisten massiv an. Eine Blutprobe soll klären, ober er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

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Der Teenager griff Helfer, Rettungskräfte und Polizisten massiv an. Eine Blutprobe soll klären, ober er unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Der 19-Jährige war am Freitag gegen 19.30 Uhr mit seinem Fahrrad im Buchenweg offenbar gestürzt. Dabei zog er sich eine Kopfverletzung zu. Passanten eilten hinzu, um dem jungen Mann zu helfen, und auch Rettungskräfte rückten an. Doch der Radler verhielt sich laut Polizeiangaben vom Montag aggressiv gegen die Helfer. Letztlich flüchtete er zu Fuß.

Auf der Flucht rannte der junge Mann Zeugenangaben zufolge gegen ein geparktes Fahrzeug und verursachte so einen Sachschaden von 1.000 Euro. Er rannte dennoch weiter.

Teenager wirft Beamte zu Boden

Hinzugerufene Beamte des Polizeireviers Rastatt konnten den 19-Jährigen wenig später in der Buchenstraße ausfindig machen. Doch auch dann widersetzte er sich den Anweisungen der Polizisten, die eigentlich um Schlichtung bemüht waren, wie die Polizei ausführte. Er sperrte sich massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen, schlug um sich und brachte so durch massiven Körpereinsatz zwei Beamte und sich selbst zu Fall. Hierbei wurden beide Polizisten verletzt und in der Folge dienstunfähig.

Auch bei der folgenden medizinischen Behandlung durch den Rettungsdienst blieb der 19-Jährige aggressiv, was sich bei der Behandlung im Krankenhaus fortsetzte. Um die Behandlung zu ermöglichen, mussten mehrere Polizisten helfen. Eine Blutprobe wurde angeordnet, um zu klären, ob der Teenager unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand.

Am Montag liefen die Ermittlungen wegen der Verkehrsverstöße und auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte nach Polizeiangaben noch.

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Erstellt:
8. Februar 2021, 12:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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