Unfall auf A5: Todesopfer wohl nicht angeschnallt

Bühl (BT) – Nach dem schweren Unfall am Montag auf der A5 bei Ottersweier hat die Polizei weitere Ermittlungsergebnisse veröffentlicht. Demnach waren die beiden Todesopfer wohl nicht angeschnallt.

Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Todesopfer keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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Die Polizei geht davon aus, dass die beiden Todesopfer keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

Demnach handelt es sich bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher um einen 40-jährigen Mann tschechischer Staatsangehörigkeit. Dieser war in der Nacht zum Montag als Geisterfahrer auf der Südfahrbahn zwischen Bühl und Achern unterwegs gewesen und hatte damit die schwere Kollision ausgelöst. Bei dem Unfall waren zwei Menschen verletzt und sieben weitere zum Großteil schwer verletzt worden.

Wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte, waren die Männer in dem Kleinbus zwischen 30 und 49 Jahre alt und allesamt polnische Staatsangehörige. Die ermittelnden Beamten der Verkehrspolizei Baden-Baden gehen derzeit davon aus, dass der 33-jährige Insasse im Kleinbus, der unmittelbar nach der Kollision am Unfallort seinen Verletzungen erlag, nicht angeschnallt war. Auch der 40-jährige Tscheche, der später im Krankenhaus starb, war laut Polizei vermutlich nicht angegurtet gewesen.

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Erstellt:
8. März 2022, 12:30 Uhr
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