Verkaufssonntag und Bauernmarkt im Wechselbad

Rastatt (fuv) –Viele Menschen in der Poststraße, Markttreiben zwischen Rathaus und Stadtkirche St. Alexander: Erster verkaufsoffener Sonntag in Rastatt nach den Lockdowns.

Bummeln und shoppen: Blick in die Poststraße beim gestrigen offenen Sonntag. Foto: Frank Vetter

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Bummeln und shoppen: Blick in die Poststraße beim gestrigen offenen Sonntag. Foto: Frank Vetter

Der Aktionstag litt unter dem unbeständigen Wetter. Es habe zunächst gut begonnen um 13 Uhr, sagten Mitarbeiterinnen in den Geschäften in der Poststraße. Mit dem um 14 Uhr einsetzenden Regen sei es dann ruhiger geworden.

Fast schon Aprilwetter mussten die Besucher in der Barockstadt trotzen. Von Sonnenschein bis Starkregen war alles dabei. Citymanager Torsten von Appen bewies fast prophetische Fähigkeiten, als er im Regen erklärte, der werde ab 14 Uhr nachlassen. Es war ein Wechselbad. Letztlich waren es dann doch zu wenig Besucher, die in den Geschäften trockenen Fußes shoppten.

35 Marktbeschicker

Auf dem Bauernmarkt war das schwieriger: „Catastrophe“, stellte Serge Seidel aus Straßburg angesichts eines gerade einsetzenden Regengusses fest, um dann hinzuzufügen, dass das eben dazugehöre auf einem Markt.

Seit vielen Jahren bietet der Elsässer Knoblauch und luftgetrocknete Würste auf dem Bauernmarkt in Rastatt an. Er sei natürlich sehr froh, dass es wieder Märkte gebe. Auch die Anbieterin von italienischem Mandelgebäck ist erleichtert, dass sie ihre Köstlichkeiten wieder in Rastatt anbieten kann. Am Wetter könne man halt nichts ändern.

35 Marktbeschicker boten ihre Waren und Kulinarisches an. Die Rastatter Kerstin und Andreas Nippraschk kauften maskenbewehrt auf dem Markt ein. Bedenken wegen Corona hätten sie nicht. Man müsse halt aufpassen, Abstand halten. „Wir haben doch inzwischen alle eine gewisse Routine“, sagen sie.

Über das Einhalten der Maskenpflicht auf dem Bauernmarkt wachte ein eigens von der Stadt beauftragter Sicherheitsdienst, wie der städtische Eventmanager Markus lang betonte. Die Stimmung sei gut, habe er festgestellt. Lang unterstrich die Bedeutung des sonntäglichen Events für die Stadt.

Sabine Karle-Weiler, Vorsitzende von RA³, resümierte, es sei durchwachsen gewesen. „Am Wetter können wir nix ändern. Wichtig ist, dass wir Einzelhändler und die Marktbeschicker den offenen Sonntag durchgezogen haben“, fasst sie zusammen.


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