Verschwundene Engelsfiguren sorgen für Rätselraten

Gaggenau (stn) – In den Ottenauer Salzwiesen haben Spaziergänger mehrere Engelsfiguren platziert. Nun sind die himmlischen Boten verschwunden. Wer die Figuren entfernt hat und warum, ist unklar.

Mehrere Hundert von solchen oder ähnlichen Engelsfiguren, die den Wegesrand in den Salzwiesen säumten, sind verschwunden. Foto: Michael Wessel

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Mehrere Hundert von solchen oder ähnlichen Engelsfiguren, die den Wegesrand in den Salzwiesen säumten, sind verschwunden. Foto: Michael Wessel

Über 200 kleine Engel verschiedener Couleur säumten bislang den Wegesrand in den Ottenauer Salzwiesen. Nun sind die meisten davon verschwunden – sehr zur Verärgerung der kleinen und großen Spaziergänger, die sich stets an dem Anblick der himmlischen Boten erfreuten. „Auch die Stadtverwaltung bedauert das Verschwinden der Engel in den oberen Salzwiesen sehr“, erläutert Sandra Müller von der Stadtpressestelle.

Doch wer hat die vielen Engel entfernt – und warum? Das Verschwinden der Figuren sorgt in der Stadt derzeit für Rätselraten – und das anscheinend nicht zum ersten Mal. Immer wieder stellten Spaziergänger in der Vergangenheit Engelsfiguren an den Wegesrand. Und genauso oft verschwanden die Figuren nach einiger Zeit. Auch die Stadt kann die Fragen nach dem „Wer?“ und „Warum?“ nicht beantworten. Dem Ordnungsamt sei nichts Näheres dazu bekannt, wer die Engel entfernt hat, so Müller.

„Beschwerde“ bei Förster wegen großer Anzahl

In der örtlichen Facebook-Gruppe wird unter anderem der Theorie nachgegangen, ob möglicherweise das Forstamt aufgrund von Waldarbeiten die Figuren entfernt haben könnte. Eine BT-Nachfrage bei der Stadt kann zumindest in diesem Punkt zur Aufklärung beitragen: „Auf Nachfrage beim zuständigen Revierförster lässt sich sagen, dass eine Entfernung der Engel aufgrund von Waldarbeiten nicht veranlasst wurde.“

Allerdings seien beim Förster einige „Beschwerden“ aufgrund der Engel eingegangen, insbesondere nachdem dort immer mehr aufgestellt wurden. „Die private Initiative hat sehr vielen Waldbesuchern eine Freude bereitet, wohl fand sie aber nicht bei allen Gefallen. Vermutlich hat sich hier jemand einen bösen Streich erlaubt“, so Müller.

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Erstellt:
12. Januar 2021, 16:17 Uhr
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