Viel Bewegung in der Landschaftspflege

Loffenau (stj) – Die Gemeinde Loffenau hat einen neuen Partner fürs Mähen ihrer Grundstücke. Zudem wurde der Gemeinderat über einen geplanten Stallneubau im Gewann Tannenloh informiert.

Gepflegte Wiesengrundstücke prägen die Loffenauer Landschaft. Damit das so bleibt, hat die Gemeinde eine neue Lösung erarbeitet. Foto: BT-Archiv

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Gepflegte Wiesengrundstücke prägen die Loffenauer Landschaft. Damit das so bleibt, hat die Gemeinde eine neue Lösung erarbeitet. Foto: BT-Archiv

Personalengpässe bei der Schäferei, die in Loffenau mit dem Mähen kommunaler und privater Wiesen beauftragt war, haben dazu geführt, dass die Gemeinde für die Landschaftspflege eine neue Lösung suchen musste. Sie hat nun einen neuen Dienstleister gefunden, muss für die Arbeit aber 1,50 Euro pro Ar mehr bezahlen.

Wie Daniela Tamba und Matthias Bohn von der Verwaltung im Gemeinderat erläuterten, kosten die Mäharbeiten auf kommunalen Grundstücken durch den neuen Partner jetzt fünf Euro je Ar (je nach Hanglage beziehungsweise Bewuchs gegebenenfalls weniger). Bisher wurden dafür 3,50 Euro fällig. Mäharbeiten auf Privatgrundstücken werden weiterhin durch die Gemeinde Loffenau vermittelt. Die Rechnungstellung erfolgt dabei wie bisher zentral über Verwaltung, die fünf Euro je Ar an den Dienstanbieter bezahlt und von den privaten Grundstücksbesitzern sechs Euro je Ar als Kostenersatz (Serviceleistung) verlangt.

Schäfer möchte seine Herde vergrößern

Im Zusammenhang mit der Landschaftspflege verwies Bürgermeister Markus Burger auf den örtlichen Musikverein, der jüngst eine Fördermaßnahme in Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband Rastatt auf einem Gewann in Richtung Lautenbach durchgeführt habe. Davon profitierten die Gemeinde in Form einer gepflegten Landschaft und der Verein monetär: Für die erbrachten Arbeitsstunden sowie die eingesetzten Geräte (Kettensäge, Motorsense und so weiter) werden die ehrenamtlichen Arbeitsstunden im Rahmen der Landschaftspflegrichtlinie Baden-Württemberg finanziell entlohnt. „Eine tolle Maßnahme“, lobte Burger den Musikverein Loffenau.

Unterdessen ist bei der Gemeinde eine Bauvoranfrage für einen neuen Schafstall im Gewann Tannenloh eingegangen. Simon Merkel möchte seine Herde vergrößern, dafür reiche sein alter Stall, der zudem nicht die optimale Lage habe, nicht mehr aus, erläuterte Bürgermeister Markus Burger. Der Neubau, der zu 70 Prozent als Stall und zu 30 Prozent als Futterlagerstelle genutzt werden soll, sei in einer Größe von 15 auf 20 Meter bei einer Dachfirsthöhe von 6,80 Meter geplant. Alle Gemeinderatsfraktionen bewerteten das Vorhaben positiv. Die Maße seien okay, der Stall passe in die Landschaft und diene deren Pflege, sagte Bertram Herb (CDU). Auch Wolfgang Reik (SPD) signalisierte die Unterstützung des Projekts, ebenso wie Reiner Singer für die Freien Wähler. Letzterer verwies auf die Notwendigkeit von Wasser, Abwasser, Strom und Zufahrt. Dies werde im Zuge des weiteren Verfahrens geklärt, versicherte Burger.


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