Vier Fragen zum „Harry Potter“-Theaterstück

Hamburg (dpa) – Die Autorin Joanne K. Rowling hat mit ihren „Harry Potter“-Büchern die Leser begeistert. Nun kommt ihr letztes, als Theaterstück geschriebenes Potter-Buch in Hamburg auf die Bühne.

Die britische Erfolgsautorin Joanne K. Rowling. Foto: Evan Agostini/dpa

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Die britische Erfolgsautorin Joanne K. Rowling. Foto: Evan Agostini/dpa

Zuvor war das mehrfach ausgezeichnete Stück nur in englischer Sprache auf die Bühne gekommen. „Harry Potter“-Schöpferin Joanne K. Rowling verrät im Kurzinterview mit der Deutschen Presse-Agentur, warum die für den heutigen Sonntag geplante deutsche Erstaufführung gut zur Idee des Theaterprojekts passt.

BT: Bisher ist „Harry Potter and the Cursed Child“ nur auf Englisch zu sehen. Warum ist es gut und wichtig, dass das Stück endlich auf eine deutsche Bühne kommt?
Joanne K. Rowling: Hamburg ist ein sehr großer und doch ganz natürlicher Schritt für uns. Natürlich möchten wir neue Zuschauer erreichen und das Stück an so viele Orte wie möglich bringen. Es ist das erste Mal, dass wir in ein nicht englischsprachiges Land gehen. Und es ist eine interessante Erweiterung der Idee, dass wir mit diesem Projekt gewisse Grenzen überschreiten. Wir haben den perfekten Ort und Partner dafür gefunden.

BT: Wie eng haben Sie die Umsetzung für die deutsche Bühne begleitet, was war Ihnen besonders wichtig und wie fühlt sich das Stück in einer fremden Sprache an?
Rowling: „Die deutsche Produktion wurde mit einem großartigen Team auf die Beine gestellt, dem ich vertraue, dass es alles richtig macht. Ich bin über die Produktion auf dem Laufenden gehalten worden.“

BT: Wie oft haben Sie das Stück selbst gesehen und was macht es so besonders?
Rowling: Beim Theater geht es - genau wie beim Lesen von Büchern - um die Kraft der Fantasie. Die direkte Verbindung zum Publikum macht das Theater zu einer einzigartigen und fantastischen Kunst, Geschichten zu erzählen. Die Entwicklung des Stücks war ein wunderbarer Prozess, und ich habe jede Minute davon genossen. Durch unsere gemeinsame harte Arbeit erreichen wir ein neues Publikum, und darum geht es wirklich. Man will die Menschen berühren, bewegen und hoffentlich trösten, und ich denke, dieses Stück erfüllt viele dieser Ziele. Und jetzt bringen wir es zu einem neuen Publikum, was erstaunlich ist.

BT: Ist die Welt von Harry Potter mit „Harry Potter und das verwunschene Kind“ zu Ende oder können die Fans vielleicht doch noch auf eine Fortsetzung hoffen? An welchen Projekten arbeiten Sie derzeit?
Rowling: „Ich habe das Gefühl, dass ich die Geschichte von Harry abgeschlossen habe. Es wird also definitiv keine weitere Fortsetzung im Sinne von „wie geht es mit Harry, Ron und Hermine weiter“ geben.

„Vier Fragen an:“ ist eine Reihe der BT-Onlineredaktion. Die vier Fragen richten sich an Menschen, die gerade im Fokus stehen, etwas Interessantes erlebt oder zu erzählen haben oder aufgrund ihrer Tätigkeit interessant sind. Die Beiträge der Reihe werden sonntags auf der Homepage des Badischen Tagblatts veröffentlicht.

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Erstellt:
5. Dezember 2021, 06:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 22sec

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