Volksbank verkauft Filialgebäude in Ottenau

Karlsruhe/Gaggenau (BT/tom) – Die Volksbank Karlsruhe Baden-Baden hat ihre seit 2018 als SB-Filiale genutzte Immobilie in Ottenau am 19. August an ein Unternehmen verkauft.

Ein- und Auszahlungsautomaten sowie Kontoauszugsdrucker werden weiter am Standort sein. Foto: Volksbank

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Ein- und Auszahlungsautomaten sowie Kontoauszugsdrucker werden weiter am Standort sein. Foto: Volksbank

Den Namen des neuen Eigentümers will die Volksbank nur mit dessen Einverständnis veröffentlichen, sagte Vorstandssprecher Thomas Nusche auf BT-Anfrage.

Der neue Eigentümer plane nach eigener Aussage, in dem ehemaligen Bankgebäude in der Beethovenstraße Büroräume einzurichten.

Für die Kunden der Volksbank habe der Verkauf keine Auswirkungen auf das Angebot vor Ort, versicherte das Institut: Mit dem neuen Eigentümer sei vereinbart worden, dass die Selbstbedienungsgeräte weiterhin zur Verfügung stehen. Der Nutzungsvertrag laufe über den Zeitraum eines Jahres mit der Option auf Verlängerung.

Filiale sehr gut frequentiert

„Die SB-Geräte in der Filiale Ottenau werden von unseren Kundinnen und Kunden sehr gut frequentiert. Daher haben wir uns beim Verkauf unseres Bankgebäudes vom neuen Eigentümer zusichern lassen, den Ein- und Auszahlungsautomaten sowie den Kontoauszugsdrucker auch künftig an diesem Standort betreiben zu können“, wird Matthias Hümpfner zitiert. Er ist Vorstandsmitglied der Volksbank Karlsruhe Baden-Baden.

Zwar werde der SB-Standort in Ottenau wie jede Zweigstelle einer regelmäßigen Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzogen, doch rechne er nicht damit, dass sich an den guten Nutzungszahlen mittelfristig etwas ändern wird.

Befragt nach weiteren möglichen Filialverkäufen bestätigte die Volksbank gestern lediglich die bereits beschlossenen Veräußerungen der Filialen in Rastatt-Ottersdorf und Rastatt Poststraße.

Vor einem Vierteljahr haben die Vertreterversammlungen der Volksbanken Karlsruhe und Baden-Baden/Rastatt die Fusion gebilligt. Der Zusammenschluss zur neuen Volksbank Karlsruhe Baden-Baden eG gilt rückwirkend zum 1. Januar. Das gemeinsame Institut verfügt über eine Bilanzsumme von rund 6,4 Milliarden Euro und beschäftigt mehr als 800 Mitarbeiter. Das Geschäftsgebiet mit gut 40 Filialen reicht von Forbach bis Linkenheim-Hochstetten und von Berghausen bis Rastatt-Wintersdorf.

Beide Seiten betonten nach dem Zusammenschluss, dass fusionsbedingte Kündigungen ausgeschlossen seien und Einsparungen im Personalbereich schon jetzt aus der internen Besetzung freier Stellen realisiert werden könnten.

Ihr Autor

BT-Redakteur Thomas Senger

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Erstellt:
19. August 2021, 16:06 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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