Volksschauspiele erhalten Zuschlag für Modellprojekt

Stuttgart (bjhw) – Nach dem Europapark starten weitere Modellprojekte in der Kultur, im Tourismus oder im Sport. Mit dabei sind die Volksschauspiele Ötigheim und der Südbadische Fußballverband.

Die Volksschauspiele Ötigheim haben den Zuschlag für ein Modellprojekt des Landes erhalten. Foto: Sebastian Linkenheil/Archiv

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Die Volksschauspiele Ötigheim haben den Zuschlag für ein Modellprojekt des Landes erhalten. Foto: Sebastian Linkenheil/Archiv

Gemeinsam haben das baden-württembergische Sozialministerium und die Kommunalen Landesverbände die Auswahl getroffen. 83 Anträge waren eingegangen, 19 wurden bewilligt. Sie starten im Laufe der kommenden Woche oder spätestens in der darauffolgenden. Ötigheim muss gemeinsamen mit den Freilichtspielen Schwäbisch Hall ausprobieren, wie Theater unter freiem Himmel organisiert werden kann, Ettlingen mit Achern und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Grundlagen für Proben und Konzerte gerade auch der Blasmusik liefern. Der Südbadische Fußballverband will die Basis dafür schaffen, dass landesweit wieder Mini-Fußballspiel-Tage angeboten werden können.

Ergebnisse bis Ende Juni

Auswahlkriterien waren neben der wissenschaftlichen Begleitung auch die Übertragbarkeit der Projekte auf den jeweiligen Lebens- und Branchenbereich, die Qualität von Test- und Hygienekonzepten, eine digitale Kontaktpersonennachverfolgung und vor allem eine zeitnahe Durchführung. Die Sieben-Tage-Inzidenz muss stabil unter 100 liegen. Schon Ende Juni sollen Ergebnisse ausgewertet sein, um, wie Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) erläutert, vergleichbaren Anbietern ebenfalls eine Perspektive zu eröffnen.

Bereits analysiert sind die Erfahrungen in Rust. Lucha zufolge werden in den nächsten Tagen erste wissenschaftliche Erkenntnisse vorgestellt und gegebenenfalls den Freizeitparks im gesamten Land zeitnahe Öffnungen ab Anfang Juni 2021 in Aussicht gestellt. Wer wie die Stadt Baden-Baden bisher nicht zum Zuge kam, könnte als sogenanntes Selbstläufer-Vorhaben eingestuft werden. Dabei gehen das Sozialministerium und die Kommunalen Landesverbände davon aus, dass diese „auf Grund des zu erwartenden abnehmenden Infektionsgeschehens und der damit einhergehenden Öffnungsschritte ohnehin durchgeführt werden können und nicht als Modell erprobt werden müssen“.

Ihr Autor

BT-Korrespondentin Brigitte J. Henkel-Waidhofer

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Erstellt:
29. Mai 2021, 14:59 Uhr
Lesedauer:
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