Vollsperrung der Scheuerner Straße dauert an

Gernsbach (BT) – Bei der Rettungstreppenhauserweiterung im Tunnel Gernsbach gibt es Probleme bei der Verlegung der Abwasserleitung. Deshalb bleibt die Scheuerner Straße länger gesperrt als geplant.

Wegen Verzögerungen bei der Verlegung der Abwasserleitung – unter anderem verursacht durch Beschädigung eines Telefonkabels – konnten die Aushubarbeiten für den Bau der Stützwand nicht rechtzeitig beginnen. Deshalb bleibt die Scheuerner Straße länger gesperrt als geplant. Foto: Stephan Juch

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Wegen Verzögerungen bei der Verlegung der Abwasserleitung – unter anderem verursacht durch Beschädigung eines Telefonkabels – konnten die Aushubarbeiten für den Bau der Stützwand nicht rechtzeitig beginnen. Deshalb bleibt die Scheuerner Straße länger gesperrt als geplant. Foto: Stephan Juch

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden seit September 2019 vier Rettungstreppenhäuser für den Tunnel Gernsbach im Zuge der B462 hergestellt. Im Zuge dessen ist die Scheuerner Straße im Bereich des Kurparks vom Bahnübergang bis zur Alten Weinstraße wegen Aushubarbeiten, einer Stützwanderrichtung und einer Abwasserleitungsverlegung seit 2. November vollgesperrt.

Ursprünglich war geplant, diese Sperrung am Freitag, 26. November, wieder aufzuheben. Wegen Verzögerungen bei der Verlegung der Abwasserleitung – unter anderem verursacht durch Beschädigung eines Telefonkabels – konnten die Aushubarbeiten für den Bau der Stützwand aber nicht rechtzeitig beginnen, informiert die Behörde. Diese werden nun in dieser Woche fortgesetzt, bevor dann in zwei Wochen die Fertigteilstützwand angeliefert und eingehoben werden kann. Die Vollsperrung muss somit bis zum 11. Dezember verlängert werden. Die entsprechende Umleitungsbeschilderung für den motorisierten Verkehr gilt weiter. Der Gehweg ist offen.

Gefahrenstellen werden beseitigt

Der in den Jahren 1992 bis 1997 entstandene 1.527 Meter lange Tunnel Gernsbach wurde seinerzeit lediglich mit einem Rettungstreppenhaus etwa in Tunnelmitte ausgestattet. Das entspricht längst nicht mehr den Vorgaben, weshalb nun jeweils zwei Notausgänge zwischen dem Süd- beziehungsweise Nordportal und dem bestehenden Rettungstreppenhaus nachgerüstet werden. Das kostet rund 16 Millionen Euro, die von der Bundesrepublik Deutschland getragen werden. Mit diesem Projekt enden die sicherheitstechnischen Nachrüstungen im Tunnel Gernsbach, die bereits im Jahr 2012 begonnen hatten. Sind die Rettungstreppenhäuser fertig, sind dann alle vom ADAC 2007 festgestellten Gefahrenstellen darin beseitigt.

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Erstellt:
28. November 2021, 14:06 Uhr
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