Vorarbeiten für „Jahrhundertprojekt“ haben begonnen

Gernsbach (ham) – Der SV Staufenberg hat mit den ersten Vorarbeiten für sein „Jahrhundertprojekt“ begonnen, wie es der Fußballverein selbst nennt.

Der SV Staufenberg hat mit den ersten Vorbereitungsmaßnahmen begonnen, um bald mit dem Bau der Auwiesenhütte beginnen zu können. Foto: Fred Bender

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Der SV Staufenberg hat mit den ersten Vorbereitungsmaßnahmen begonnen, um bald mit dem Bau der Auwiesenhütte beginnen zu können. Foto: Fred Bender

Der offizielle Spatenstich für die Auwiesenhütte soll nun möglichst im März erfolgen. Das neue Clubhaus und die Wanderhütte sollen spätestens 2023 eingeweiht werden, wenn der Sportverein sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Der Tabellendritte der Kreisliga A hatte nach zahlreichen Sitzungen beschlossen, dass es zu aufwendig sei, das alte Clubhaus aus den 1970er-Jahren zu modernisieren. Stattdessen wird es jetzt zurückgebaut und ein zweigeteiltes Gebäude mit doppelter Nutzung entsteht: Sportliche Belange werden dabei mit einer Wanderhütte verquickt (das BT berichtete). Die Kosten betragen mindestens 900.000 Euro.

Weiterer Zuschuss als Leader-Projekt

Die Finanzzusagen von der Stadt Gernsbach, die eine Ausfallbürgschaft über 250.000 Euro gewährt, und des Sportbundes liegen längst vor. „Die Auwiesenhütte ist im vorderen Murgtal das erste Leader-Projekt dieser Art“, betont überdies Rolf Bender, der beim SVS die Projektleitung dafür übernahm. Leader steuert zu der Maßnahme jetzt nicht nur mehr als 200.000 Euro bei. „Nun erhalten wir noch weitere 15.000 Euro Zuschuss für ein Kleinprojekt“, freut er sich.

Für das Geld erschaffen die Fußballer eine Mähwiese mit Sitzgelegenheiten, die in Verbindung zu der Auwiesenhütte steht. Damit der Leader-Zuschuss auch fließt, müssen sich die rund zehn Mann aus der Vorstandschaft, die sich bei den Vorarbeiten engagieren, aber sputen: „Bis zum Jahresende muss die Mähwiese mit Fußweg fertig sein“, unterstreicht Rolf Bender. Die Eigenleistung der Helfer sind beträchtlich, berichtet Vereinspräsident Fred Bender: Vor allem die Baumfällarbeiten samt Rodung eines rund 2.000 Quadratmeter großen Geländes erfordern hohen Einsatz. Zudem macht der Trupp den „Platz frei für die Baugrube, versetzt den Terrassen-Pavillon und kümmert sich um die Tiefbauarbeiten für das Setzen der Rigolen“, die dereinst das Regenwasser aufnehmen, erläutert der Klubchef. Nicht zu vergessen der Schutzzaun, „der das Gelände vor Wildschweinen schützen soll“, ergänzt Rolf Bender mit Blick auf alle Aktivitäten, die zu erledigen sind, „sobald der Schnee weg ist“.

„Nach Abschluss der Vorarbeiten erfolgt der obligatorische Spatenstich“, kündigt Fred Bender an und hofft darauf, dass das Jahrhundertprojekt des SV Staufenberg für fast eine Million Euro im März offiziell gestartet werden kann. Der SVS will auf seiner Homepage regelmäßig über den Baufortschritt berichten.

www.svstaufenberg.de

Ihr Autor

BT-Redakteur Hartmut Metz

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Erstellt:
17. Februar 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 06sec

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