Vorbereitungen für Breitbandausbau

Weisenbach (mm) – Das Arbeitsgerüst an der Weisenbacher Wendelinusbrücke war nicht zu übersehen. Es war erforderlich, um Rohre für den Breitbandausbau für das schnelle Internet anzubringen.

An der Weisenbacher Wendelinusbrücke werden Rohre für die Glasfaserkabel angebracht. Foto: Markus Mack

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An der Weisenbacher Wendelinusbrücke werden Rohre für die Glasfaserkabel angebracht. Foto: Markus Mack

Darin können die erforderlichen Glasfaserkabel verlegt werden. Bis Ende Juni sollen die vorbereitenden Arbeiten auf Gemarkung Weisenbach abgeschlossen sein, berichtet Bürgermeister Daniel Retsch.
Für die erforderlichen Tiefbauarbeiten rechnet der Gemeindechef noch mit einer Bauzeit von rund zehn Tagen. Eine Lücke in der Unteren Schlechtau in Richtung Langenbrand bleibt vorerst noch bestehen. Dort sind die Arbeiten für eine neue Brücke über den Triebwerkskanal im Gange.

Zwischen dem „Grünen Baum“ und der Kirche entsteht ein „POP-Standort“. Der „Point of Presence“ ist der Knotenpunkt zwischen dem künftigen Datennetz des Landkreises und der Gemeinde.

Die vom Landkreis vergebenen Arbeiten hatten in der Schlechtau begonnen. Der Anschluss des Werkrealschulgebäudes in der Jahnstraße ist vorbereitet.

Verteilerschrank anstatt Schacht

Bei den Tiefbauarbeiten ergaben sich einige Änderungen. Darüber hatte Hauptamtsleiter Walter Wörner den Gemeinderat informiert. So gibt es im Bereich Murgbrücke/Erlenstraße/Kelterstraße anstelle eines Schachts einen Netzverteilerschrank. In der Erlenstraße bis zur Murgbrücke ist es eng, da ist wenig Platz im Untergrund. Dort liegen bereits Leitungen für Wasser, Abwasser, Gas, Strom, Telekom und Straßenbeleuchtung. Die Tiefbauarbeiten waren dadurch erschwert. Ein Röhrchenverband für spätere Anschlussmöglichkeiten von Privatobjekten wird mitverlegt.

Auch im Bereich der Weinbergstraße / Querung B462 liegen bereits viele Leitungen, die einen Mehraufwand erforderten.

Am Zimmerplatz ist der Standort des Netzverteilerschranks auf das Grundstück Zimmerplatz 4 verlegt. Von dort aus ermöglichen zwei Röhrchenverbände die Anschlüsse von weiteren Grundstücken.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
4. Juni 2021, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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