Vorerst nur Schwimmkurse in Greffern

Rheinmünster (sre) – Personalengpass im Hallenbad: In Greffern wird es nach den Sommerferien keinen öffentlichen Badebetrieb geben. Stattfinden werden vorerst nur Schwimmkurse.

Fürs Schulschwimmen soll das Becken gefüllt werden. Die Öffentlichkeit darf aber vorerst nicht baden. Foto: Sarah Reith/Archiv

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Fürs Schulschwimmen soll das Becken gefüllt werden. Die Öffentlichkeit darf aber vorerst nicht baden. Foto: Sarah Reith/Archiv

Der öffentliche Badebetrieb im Hallenbad in Greffern kann nach den Sommerferien wohl nicht aufgenommen werden. Erst technische Mängel und Probleme mit Legionellen, dann Schließung wegen Corona und parallel immer wieder Diskussionen über die ausstehende, millionenschwere Generalsanierung: Seit Anfang 2020 häufen sich die schlechten Nachrichten beim Hallenbad Greffern. Nun kommt eine Weitere dazu: „Es gibt einen Personalengpass“, bestätigt Hauptamtsleiter Mathias Bethge auf BT-Nachfrage.

In Bezug auf die mögliche Öffnung stehe noch eine hausinterne Besprechung aus, man werde versuchen, eine Lösung zu finden und über die Ergebnisse dann zeitnah informieren. „Wir gehen davon aus, dass wir nach den Sommerferien öffnen, aber nur für Schwimmkurse und vielleicht die DLRG.“ Der derzeitige Plan sei, dass ab Kalenderwoche 37 oder 38 (also ab dem 13. oder dem 20. September) zumindest die Schulen wieder ins Bad könnten, eventuell auch sonstige Kurse. Wann man aber wieder die Öffentlichkeit zum „normalen“ Schwimmen einlassen könne, sei derzeit noch unklar – dafür fehlt einfach das Aufsichtspersonal.

Einsatz von Mitarbeitern aus Rastatt denkbar

Eine Idee der Bürgerinitiative für den Erhalt des Grefferner Hallenbades findet Bethge durchaus interessant: Diese hatte vorgeschlagen, dass die Rheinmünsteraner Verwaltung zur Überbrückung der Personalprobleme doch aus Rastatt Mitarbeiter des Hallenbads Alohra ausleihen könnte, da das dortige Bad ja ohnehin derzeit nicht nutzbar sei.

Er werde auf jeden Fall in Rastatt anrufen, kündigte Bethge an – einen Versuch sei das wert. Ob eine solche Regelung allerdings tarifrechtlich möglich sei, das müsse erst einmal geklärt werden. Oft seien solche Ideen in der Umsetzung viel komplizierter, als man zunächst denke.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Sarah Reith

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Erstellt:
1. September 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

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