Wasserwerk in Hundsbach im Bau

Forbach (mm) – Das Großprojekt Wasserwerk Hundsbach ist im Zeitplan. Auf der Baustelle bei der Weiherbrücke entsteht derzeit die Bodenplatte.

In Hundsbach bei der Weiherbrücke entsteht das neue Wasserwerk . Foto: Margrit Haller-Reif

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In Hundsbach bei der Weiherbrücke entsteht das neue Wasserwerk . Foto: Margrit Haller-Reif

Rund 24 mal zwölf Meter ist diese groß. Sie wird in zwei Abschnitten gefertigt, berichtet Forbachs Ortsbaumeister Oliver Dietrich. Größere Probleme, etwa beim Zulieferverkehr, erwartet er keine. Das Wasserwerk an der Schwarzenbach-Talsperre sei eine weitaus schwierigere Baustelle gewesen, blickt er zurück.

Bis Ende des Jahres könnte der Rohbau fertiggestellt sein. Eine unkalkulierbare Komponente gebe es allerdings: Wie sich der Winter auswirken werde, das könne niemand voraussagen, so Dietrich.

Millionenprojekt mit drei Abschnitten

Das in Hundsbach entstehende Wasserwerk ist Teil eines Millionenprojekts zur Neustrukturierung der Wasserversorgung. Diese wird in drei Abschnitten realisiert.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt, den Neubau des Wasserwerks Hundsbach und die Anbindung der Wolfslochquelle samt Leitungsbau mit Einbindung des neuen Wasserwerks ins Ortsnetz und der Abbruch des alten Hochbehälters Wolfsloch, sind mit rund 3,82 Millionen Euro kalkuliert. Ein Zuschussantrag nach den Förderrichtlinien Wasserwirtschaft ist bewilligt. Die Förderung für diese Maßnahme beträgt rund 2,9 Millionen Euro. Der zweite Bauabschnitt sieht die Einbindung der Schmitzbrunnenquelle, eine Verbindungsleitung der Druckerhöhungsanlage Viehläger zum neuen Wasserwerk und die Anpassungen des Ortsnetzes Viehläger vor. Die veranschlagten Kosten dafür betragen rund 2,06 Millionen Euro.

Der dritte Abschnitt ist der Bau einer Ersatzwasserleitung von Hundsbach nach Forbach, das größte Projekt in diesem Komplex. Die Kosten für die rund 8,6 Kilometer lange Leitung sind mit rund 4,5 Millionen Euro veranschlagt.

Zeitpuffer einkalkuliert

Der erste Bauabschnitt soll bis Ende 2022 fertiggestellt werden. Baubeginn war Mitte Mai 2021, es ist eine Bauzeit von 19 Monaten vorgesehen. Bei der veranschlagten Dauer seien auch Zeitpuffer mit einkalkuliert, um eventuelle winterbedingte Verzögerungen ausgleichen zu können, erläutert Dietrich.

Für den zweiten Bauabschnitt, die Einbindung der Schmitzbrunnenquelle und die Anpassung des Ortsnetzes Viehläger, sowie für den dritten Bauabschnitt, die Ersatzwasserleitung nach Forbach, lägen derzeit noch keine Zuschussbewilligungen vor.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
3. September 2021, 19:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 55sec

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